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Englischer Garten München: Eisbach-Surfer, Biergärten und Aktivitäten

Englischer Garten München: Eisbach-Surfer, Biergärten und Aktivitäten

Munich: Segway or bike tour with English Garden and Palace

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Wofür ist der Englische Garten in München bekannt?

Der Englische Garten (Englischer Garten) ist mit 3,7 Quadratkilometern einer der größten Stadtparks der Welt — größer als der Central Park in New York. Bekannt ist er für die Eisbach-Flusswelle, auf der Surfer das ganze Jahr in der Stadtmitte surfen, den Chinesischen Turm Biergarten (7.000 Plätze), den Monopteros-Griechentempel mit Stadtblick und das Japanische Teehaus auf einer Insel. Eintritt frei.

Münchens riesiger kostenloser Park: wie man ihn navigiert und was man dort wirklich tut

Der Englische Garten ist einer jener Stadtparks, dessen Ausmaß erst beim Betreten klar wird. Vom Südeingang an der Prinzregentenstraße — wo die Eisbach-Surfer in Sichtweite der Straße fahren — bis zur Nordgrenze jenseits der A9 erstreckt sich der Park über 5 Kilometer. Er umfasst 3,7 Quadratkilometer insgesamt, geringfügig größer als der New Yorker Central Park, und dient als Münchens primäre Grünlunge.

Was der Englische Garten tatsächlich ist

Der Englische Garten wurde ab 1789 unter der Leitung von Graf Rumford (Benjamin Thompson, ein amerikanisch-geborener Wissenschaftler in bayerischen Diensten) und dem Landschaftsarchitekten Ludwig von Sckell geschaffen. Er wurde als englischer Landschaftsgarten konzipiert — das Gegenteil der formalen französischen Geometrie von Versailles — mit gewundenen Wegen, naturalistischer Bepflanzung, künstlichen Hügeln und Wassermerkmalen.

Der Park war von Anfang an für die Öffentlichkeit zugänglich, was für die damalige Zeit ungewöhnlich war.

Heute wird er von der Bayerischen Schlösserverwaltung verwaltet und ist kostenlos, ganzjährig und rund um die Uhr zugänglich.

Der Südabschnitt: Eisbach, Monopteros, Haus der Kunst

Die Eisbachwelle: Am südlichen Zipfel des Parks, wo der Eisbach-Kanal unter der Prinzregentenstraßenbrücke durchfließt, schafft ein fester Betonkanalabschnitt eine stehende Welle von ca. 1 Meter Höhe. Münchner Surfer haben diese Welle in den 1970er Jahren entdeckt und fahren sie seitdem das ganze Jahr. Das Beobachten ist vollständig kostenlos und öffentlich zugänglich.

Der Monopteros: Fünf Minuten nördlich und etwas östlich vom Eisbach kommt man auf einem künstlichen Hügel zum Monopteros — einem griechischen Rundtempel (Rotunde), erbaut 1838 von Leo von Klenze für Kronprinz Ludwig. An sonnigen Tagen ist der Grashang mit Sonnenbadenden bedeckt — Münchens informelle Sonnenbadekultur ist gut etabliert.

Museum Haus der Kunst: Direkt am Südeingang an der Prinzregentenstraße steht das Haus der Kunst — ein Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst in einem großen Gebäude aus den 1930er Jahren (1933–37 als Haus der Deutschen Kunst gebaut, eines der ersten Monumentalbauwerke der Nationalsozialisten).

Der Mittelabschnitt: Chinesischer Turm und Biergarten

Der Chinesische Turm ist die bekannteste Struktur des Parks und ein Orientierungspunkt für den gesamten Park. 1789–90 erbaut, spiegelt der fünfstöckige Holzturm den englischen Modegeschmack für chinesische Gartenornamente wider. Um den Turm befindet sich Münchens zweitgrößter Biergarten mit ca. 7.000 Plätzen unter Kastanienbäumen.

Ehrliche Einschätzung des Chinesischen Turm Biergartens: Es ist echter Münchner Biergartenkultur — das Bier ist authentisch (rotierende Auswahl aus verschiedenen Münchner Brauereien), das Format ist historisch verwurzelt. Aber er neigt im Sommer stark zu Touristen und internationalen Besuchern. Preise sind leicht überdurchschnittlich. München Fahrradtour mit Englischem Garten und Biergarten

Der Nordabschnitt: Kleinhesseloher See und Seehaus

Der nördliche Teil des Englischen Gartens ist weniger besucht und parkähnlicher — ruhiger, mit weniger Infrastruktur. Die Hauptattraktion ist der Kleinhesseloher See, der für Ruderboote im Sommer genutzt wird. Der Seehaus-Biergarten am Nordufer ist einer von Münchens besten für eine einheimische Atmosphäre.

Das Japanische Teehaus

Auf der Auer-Mühlbach-Insel südlich des Sees steht das Japanische Teehaus — ein echtes traditionelles japanisches Teehaus, das München von Japan für die Olympischen Spiele 1972 geschenkt wurde. Es ist an bestimmten Sonntagen (in der Regel letzter Sonntag des Monats, April–Oktober) für authentische japanische Teezeremonien geöffnet. Segway- oder Fahrradtour durch den Englischen Garten und das Schloss

Praktische Navigation

Gehzeiten innerhalb des Parks:

  • Südeingang (Eisbach) bis Monopteros: 5 Minuten
  • Monopteros bis Chinesischer Turm: 20 Minuten
  • Chinesischer Turm bis Kleinhesseloher See (Seehaus): 15 Minuten
  • Südeingang bis Nordende (gesamte Parklänge): ca. 70 Minuten in gemütlichem Tempo

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

  • U4/U5 bis Lehel: 5 Minuten zu Fuß zum Südeingang
  • U3/U6 bis Münchner Freiheit: 15 Minuten zu Fuß zum Parkmittelpunkt/Chinesischen Turm oder Bus 54/154

Mit dem Fahrrad: Der Englische Garten eignet sich hervorragend zum Radfahren. Das MVG-Rad-System hat Stationen in der ganzen Stadt.

Ganzjährige Nutzung des Parks

Frühling (März–Mai): Biergärten öffnen ab Ende März. Kirschblüte in der Nähe des Japanischen Teehaus-Gartens.

Sommer (Juni–August): Höchste Aktivität — Sonnenbadende, Biergärten, Eisbach-Surfer, Teehaus-Zeremonien. Vor 11 Uhr ankommen für die südlichen Wiesen.

Herbst (September–Oktober): Kastanienbäume rund um den Chinesischen Turm verfärben sich im September. Biergärten schließen typischerweise im Oktober.

Winter (November–Februar): Der Park ist immer noch schön — gefrostete Wege, kahle Bäume. Eisbach-Surfer ganzjährig aktiv. Der Kleinhesseloher See friert manchmal im Januar/Februar zu.

Den Englischen Garten mit dem Rest Münchens verbinden

Zum Marienplatz: 25 Minuten zu Fuß oder U4/U5 Lehel zur U3/U6-Verbindung.

Zur Residenz: Westlich durch den Hofgarten gehen (ca. 10 Minuten zu Fuß). Die Münchner Residenz befindet sich am westlichen Ende des Hofgartens. München Stadtsehenswürdigkeiten Segway-Tour — Englischer Garten inklusive

Häufig gestellte Fragen zum Englischen Garten

Ist der Englische Garten wirklich größer als der Central Park?

Ja, geringfügig. Der Englische Garten umfasst ca. 3,7 Quadratkilometer (370 Hektar) gegenüber dem Central Park mit 3,4 Quadratkilometern (341 Hektar).

Die Eisbach-Surfwelle ist technisch gesehen in einer rechtlichen Grauzone — sie entstand informell in den 1970er Jahren und wurde von der Stadt toleriert und schließlich formal akzeptiert. Das Surfen auf der Welle selbst ist nicht verboten, aber es gelten Bedingungen: nur erfahrene Surfer, einer nach dem anderen, auf eigenes Risiko. Die Strömung ist extrem stark.

Wann öffnen die Biergärten im Englischen Garten?

Der Chinesische Turm Biergarten öffnet typischerweise um 10 Uhr, wenn das Wetter es erlaubt, von Ende März bis Oktober. Letzten Bestellungen sind in der Regel 22–23 Uhr.

Ist Nacktheit im Englischen Garten üblich?

Ober- und Ganzkörper-Sonnenbadet werden in bestimmten Wiesenbereichen des Parks praktiziert, besonders rund um den Monopteros. Dies ist eine langjährige Münchner Tradition (FKK-Kultur) und wird von Einheimischen nicht als ungewöhnlich angesehen.

Kann man Boote auf dem See im Englischen Garten mieten?

Ja. Ruder- und Tretboote können am Kleinhesseloher See von Frühling bis Herbst (ca. April–Oktober) gemietet werden. Die Vermietungsstelle befindet sich am Westufer des Sees nahe dem Seehaus-Biergarten.

Ist der Englische Garten kostenlos?

Ja, vollständig. Es gibt keine Eintrittsgebühr für den Park selbst. Einzelne Attraktionen im Park können Gebühren verlangen: Bootsmiete ist kostenpflichtig, Teehaus-Zeremonien kosten Eintritt, und die Haus-der-Kunst-Ausstellungen verlangen Eintritt.

Wie finde ich die Eisbach-Surfer?

Vom Eingang an der Prinzregentenstraße des Parks nach links (Nordseite) schauen, unmittelbar vor oder nach der Maximiliansbrücke/Prinzregentenbrücke. GPS: 48,1439° N, 11,5884° O. Man hört das rauschende Wasser, bevor man die Welle sieht.

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