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Die besten Biergärten in München — ehrliche Rangliste 2026

Die besten Biergärten in München — ehrliche Rangliste 2026

Munich: Bavarian beer walking tour with samples and food

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Was ist der beste Biergarten in München?

Für Einheimische gewinnt der Augustiner-Keller (Arnulfstraße 52) jedes Mal — geliebte Kastanienbäume, günstigere Maß um 9–10 Euro und ein wirklich gemischtes Publikum. Für Szenerie ist das Seehaus im Englischen Garten am See kaum zu übertreffen. Der Chinesische Turm ist der bekannteste, aber auch der touristischste.

Die bayerische Tradition, die Münchens Sommer einzigartig macht

In den meisten Städten ist ein Biergarten ein Pub mit Tischen draußen. In München ist er eine Rechtsinstitution. Ein Erlass von 1812 — ursprünglich erlassen, um Bierbrauereien den direkten Sommer-Direktverkauf an die Öffentlichkeit zu ermöglichen, ohne mit Speisehändlern zu konkurrieren — gab den Bayern das Recht, eigene Speisen in jeden traditionellen Biergarten mitzubringen, solange sie dort ihre Getränke kaufen. Über 200 Jahre später gilt dieses Gesetz noch immer.

Dieses kleine rechtliche Detail verändert alles am Erlebnis. An einem warmen Donnerstagnachmittag kommen Münchner Familien mit Einkaufstüten voller Brot, Würste, Radieschen und Kartoffelsalat vom Viktualienmarkt oder dem örtlichen Supermarkt zum Augustiner-Keller, setzen sich an lange Gemeinschaftstische unter alten Kastanienbäumen, bestellen an der Selbstbedienungstheke eine Runde Maß und verbringen zwei oder drei Stunden damit, genau das zu tun, was Generationen vor ihnen getan haben.

Der Biergarten ist Münchens öffentliches Wohnzimmer im Sommer. Wer ihn richtig versteht — welche Gärten man wählt, was einen erwartet und wie man sich verhält —, erlebt die Stadt erheblich besser. Der Leitfaden zur Bierhallen-Etikette behandelt die gemeinsamen Gepflogenheiten von Bierhallen und Biergärten.

Selbstbedienungsbereich und Restaurantbereich

Fast jeder große Münchner Biergarten hat zwei deutlich getrennte Bereiche.

Der Selbstbedienungsbereich ist der Bereich, in dem die Mitbringe-Regel gilt. Man stellt sich an einer Theke an, bestellt und bezahlt Bier (und Speisen von den Ständen des Gartens), trägt alles selbst zum Tisch und setzt sich irgendwo, wo noch Platz ist. Dieser Bereich ist oft das Herz des Gartens — lauter, gemeinschaftlicher, der Ort, wo Fremde Tische teilen und Gespräche mit „Ist hier noch frei?” beginnen. Keramik-Maßkrüge können gegen Pfand geliehen werden.

Der Bereich mit Bedienung funktioniert eher wie ein Restaurant — ein Kellner bringt Getränke und Speisen, fremde Speisen sind am Tisch nicht erwünscht, und die Preise können etwas höher sein. Das ist die richtige Wahl, wenn man Tischbedienung, mehr Privatsphäre oder ein vollständiges Essen ohne Selbstbedienungsschlange möchte.

In kleineren Gärten gibt es möglicherweise nur einen Bereich. In größeren ist die Teilung in der Regel klar gekennzeichnet.

Münchens beste Biergärten, ehrlich gerankt

1. Augustiner-Keller — der Liebling der Einheimischen

Adresse: Arnulfstraße 52, 80335 München (nahe Hauptbahnhof) Kapazität: 5.000 Plätze Bier: Augustiner (allgemein als Münchens feinste Brauerei angesehen) Maß-Preis: ca. 9–10 Euro Öffnung: Täglich ab ca. 11 Uhr bei gutem Wetter, Mai–Oktober

Fragt man einen Münchner, wohin er einen erstmals besuchenden Freund mitnimmt, lautet die Antwort fast immer: Augustiner-Keller. Nicht Hofbräuhaus, nicht Chinesischer Turm — Augustiner-Keller.

Die Gründe werden klar, sobald man dort ist. Der Garten wird von riesigen, 200 Jahre alten Kastanienbäumen getragen, deren Blätterdach den Raum in etwas zwischen Waldlichtung und Kirchenschiff verwandelt. Das Licht am späten Nachmittag, das schräg durch diese Blätter auf 5.000 Menschen fällt, die trinken und lachen, ist von jener Art, die einen verstehen lässt, warum Münchner ihre Sommer so leidenschaftlich verteidigen.

Das Bier ist Augustiner, und das ist wichtig. Von Münchens sechs offiziellen Brauereien — Augustiner, Paulaner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu und Spaten — nimmt Augustiner eine besondere Stellung der lokalen Loyalität ein. Hier frisch aus Holzfässern (Schwerkraftabfüllung, eine in München zunehmend seltene Methode) gezapft, ist es eine Stufe über dem, was man anderswo aus dem Standard-Zapfsystem bekommt. Das Augustiner Helles ist seidig und sanft.

Der Selbstbedienungsbereich verläuft entlang der Westseite des Gartens. Stände verkaufen Brezn, Obatzda, Steckerlfisch und Hendl. Wer ergänzende Speisen vom Viktualienmarkt oder einem lokalen Supermarkt mitbringt, isst gut bei minimalem Aufwand.

Anfahrt: 10 Gehminuten vom Hauptbahnhof, nördlich über die Luisenstraße, dann westlich die Arnulfstraße entlang. S-Bahn zum Hauptbahnhof vom Zentrum oder Flughafen.

2. Hirschgarten — Münchens größter, bester für Familien

Adresse: Hirschgartenallee 1, 80639 München (Neuhausen-Nymphenburg) Kapazität: 8.000 Plätze — der größte Biergarten Münchens Bier: Augustiner Maß-Preis: ca. 9 Euro Öffnung: Täglich ab ca. 11 Uhr, Mai–Oktober

Hirschgarten bedeutet „Hirschgarten”, und der Hinweis steckt im Namen. Direkt am Biergarten liegt ein kostenloser Wildgehege — ein historisches königliches Jagdrevier, das heute Damhirsche und Böcke hinter einem Zaun beherbergt, an den man sich lehnen kann, während die Kinder die Tiere anstarren und die Maß auf dem Tisch dahinter steht. Für Familien macht diese Kombination aus Freifläche, Tieren und Biergartensekultur den Hirschgarten zur herausragenden Wahl.

Bei 8.000 Plätzen, verteilt über eine weitläufige Parkanlage, wirkt der Hirschgarten selten so überfüllt, wie seine Zahlen vermuten lassen. Die Atmosphäre ist entspannt und einheimisch — das liegt tief im Wohnviertel Neuhausen, nicht auf irgendeiner Touristenroute.

Anfahrt: S-Bahn nach Laim (S3, S4, S6, S8), dann 12 Gehminuten nördlich durch den Park. Oder Tram 12 oder 16 zum Romanplatz, dann 10 Minuten zu Fuß ostwärts.

3. Chinesischer Turm — der bekannteste, meistfotografierte

Adresse: Englischer Garten 3, 80538 München (Englischer Garten, Schwabing) Kapazität: 7.000 Plätze Bier: Hofbräu (HB) Maß-Preis: ca. 10–11 Euro Öffnung: Täglich ab ca. 10 Uhr, Mai–Oktober

Der Chinesische Turm ist ein fünfstöckiger Holzpagodenbau aus dem Jahr 1789, errichtet vom Hofarchitekten Joseph Frey nach dem Vorbild eines Turms im Kew Gardens in London. Er überstand den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschadet, wurde Anfang der 1950er Jahre nach einem Brandschaden wieder aufgebaut und steht heute im Zentrum des beliebtesten Biergartens im Englischen Garten.

Die Kulisse ist unbestreitbar schön. Man ist tief im Englischen Garten, Münchens 900 Hektar großem Stadtpark, umgeben von offenen Rasenflächen und mächtigen Bäumen. Die Blaskapelle, die im Sommer im unteren Bereich des Turms spielt, liefert dazu eine authentische Oompah-Untermalung. Mit 7.000 Plätzen in einem weitläufigen Selbstbedienungs- und Restaurantaufbau ist er an einem sonnigen Samstag gerammelt voll.

Ehrlich gesagt: Der Chinesische Turm ist der touristischste der großen Münchner Biergärten. Die Preise spiegeln den Standortzuschlag wider. Wochentags morgens (ab 10 Uhr, Dienstag bis Freitag) ist der ideale Zeitpunkt: Einheimische mit Hunden, Rentner mit Zeitung, ein erfrischter Garten, der noch nicht auf Nachmittagskapazität angewachsen ist.

Anfahrt: U3 oder U6 bis Münchner Freiheit, dann 15 Gehminuten durch den Garten. Oder Bus 54 oder 154 direkt zum Chinesischen Turm.

4. Seehaus im Englischen Garten — die schönste Lage der Stadt

Adresse: Kleinhesseloher See 3, 80802 München (Englischer Garten, Schwabing) Kapazität: ca. 2.500 Plätze (Garten und Restaurant zusammen) Bier: Spaten Maß-Preis: ca. 10–11 Euro (Selbstbedienung), Restaurantpreise höher Öffnung: Täglich ab ca. 11 Uhr, Mai–Oktober

Wenn Schönheit mehr zählt als Preis, gewinnt das Seehaus. Der Garten liegt direkt am Rand des Kleinhesseloher Sees, dem See im nördlichen Teil des Englischen Gartens, mit Blick auf Trauerweiben und offenen Himmel. Am Abend, wenn das Licht goldfarben wird und die Enten vorbeitreiben, ist es der optisch befriedigendste Biergarten Münchens.

Diese Schönheit hat ihren Preis. Der Restaurantbereich des Seehauses ist ein richtiges Restaurant — weiße Tischlaken, gedruckte Speisekarten und Preise entsprechend. Der Selbstbedienungsbereich draußen ist erschwinglicher, aber noch eine Stufe über dem Augustiner-Keller oder Hirschgarten. Das Seehaus eignet sich am besten als Nachmittags- bis Abend-Ziel.

Das hier ausgeschenkte Spaten-Bier ist solide — Spaten Münchner Hell ist eines der Originale des Münchner Helles-Stils.

5. Viktualienmarkt-Biergarten — zentralster, rotierender

Adresse: Viktualienmarkt 3, 80331 München (Stadtmitte, nahe Marienplatz) Kapazität: ca. 400 Plätze Bier: Rotiert durch alle 6 offiziellen Münchner Brauereien saisonweise Maß-Preis: ca. 9–10 Euro Öffnung: Montag–Samstag, ca. 10–20 Uhr (wetterabhängig)

Der Viktualienmarkt-Biergarten ist in München einzigartig: Er wechselt saisonal durch alle sechs offiziellen Münchner Brauereien — Augustiner, Paulaner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu und Spaten —, wobei jede Brauerei mehrere Monate lang ausschenkt. Das bedeutet, das Bier wechselt mehrmals im Jahr, und Stammgäste verfolgen, welche Brauerei gerade an der Reihe ist.

Mit 400 Plätzen ist er der kleinste große Garten auf dieser Liste, aber seine Lage — umgeben von den bunten Ständen des Viktualienmarkts, Münchens bestem Markt — gleicht das mehr als aus. Die Marktstände sind eine ideale Quelle für Mitbringsel: Käse, Räucherwurst, Radieschen, frisches Brot, Gurken und was einem sonst noch ins Auge fällt. Eine Maß aus dem Garten und eine Brotzeit vom Markt ist eines der angenehmsten günstigen Mittagessen in München.

Sonntags und an Feiertagen, wenn der Markt selbst geschlossen ist, ist der Garten ebenfalls geschlossen.

6. Löwenbräukeller — die Außenerweiterung der großen Gaststätte

Adresse: Nymphenburger Straße 2, 80335 München (Neuhausen, nahe Stiglmaierplatz) Kapazität: ca. 2.000 Plätze im Garten Bier: Löwenbräu Maß-Preis: ca. 9–10 Euro Öffnung: Täglich ab ca. 11 Uhr, Mai–Oktober

Der Löwenbräukeller ist eine der großen traditionellen Münchner Brauereigaststätten, erbaut 1883 und seitdem an derselben Adresse in Betrieb. Das Gebäude selbst — ein imposantes neobarockes Gebäude an der Nymphenburger Straße — ist beeindruckend, und der Biergarten hinter dem Haus ist groß, baumreich und von Touristen wirklich untergenutzt (die meisten wissen gar nicht, dass er existiert).

Das Löwenbräu-Helles ist ein sauberes Lagerbier; der Garten hat eine traditionellere, quartiersgemäße Atmosphäre als die Gärten im Englischen Garten.

Anfahrt: U1 bis Stiglmaierplatz oder Tram 20/21 an dieselbe Haltestelle, 5 Gehminuten südlich.

Die Mitbring-Tradition in der Praxis

Das Recht, eigene Speisen mitzubringen, wird in jedem traditionellen Münchner Biergarten frei ausgeübt — man sieht es im Moment des Platz-Nehmens. Einige praktische Hinweise:

Was mitbringen: Kalte Gerichte funktionieren am besten — Radieschen, Laugengebäck, Leberkäse (eine Art Aufschnittkäse), hartgekochte Eier, Käse und Obatzda sind alles Klassiker. Warme Speisen von außerhalb sind unüblich und praktisch schwer zu handhaben.

Was im Garten kaufen: Die Getränke muss man im Garten kaufen. Bier, Erfrischungsgetränke und Wasser sind erhältlich. An den meisten Gärten verkaufen Stände im Inneren auch Brezn, Obatzda, Grillhähnchen, Fisch und Würste.

Gefäße: Glasflaschen sind für mitgebrachte Speisen im Allgemeinen nicht erlaubt — Speisen in Behältern oder Papiertüten mitbringen.

Das Krug-Pfand: In vielen Gärten erfordern Keramik-Maßkrüge ein Pfand von 1–2 Euro, das beim Rückgeben des Krugs zurückerstattet wird.

Was man in einem Münchner Biergarten essen sollte

Auch wer nichts mitbringt, findet in den meisten Biergärten ausgezeichnete Speisen:

  • Brezn: Die Grundlage. Eine ordentliche Münchner Brezn sollte goldbraun, von einer Laugen-Wäsche glänzend, innen weich, in der Kruste zäh und groß genug sein, um als Mahlzeitergänzung zu dienen. Preis: 3–4 Euro.
  • Obatzda: Aufgeschlagener Camembert oder Brie gemischt mit Butter, Sahne, Paprika und Zwiebel. Kalt als Aufstrich auf Brezn. Preis: 5–7 Euro.
  • Steckerlfisch: Ein ganzer Fisch (meist Makrele oder Hering) auf einem Stiel aufgefädelt und über offener Holzkohle gegrillt. Preis: 10–14 Euro je nach Fischgröße.
  • Hendl (halbes gebratenes Hähnchen): Das Hauptereignis in den meisten Gärten. Ein gutes Hendl hat lackierte, knusprige Haut und saftiges Fleisch. Preis: ca. 12–14 Euro.
  • Käsespätzle: Eiernudeln mit geschmolzenem Käse und Röstzwiebeln. Die vegetarische Standardoption. Preis: ca. 12 Euro.
  • Wurstsalat: Salat aus geschnittener Wurst, Zwiebel und Essig. Scharf, erfrischend, perfekt mit Bier. Preis: ca. 8–10 Euro.

Für eine geführte Einführung in Münchens Ess- und Bierkultur bietet die München-Essen-und-Bier-Stadtführung sowohl den Markt als auch mehrere Bierstätten in einem strukturierten 3-stündigen Format.

Den richtigen Zeitpunkt wählen

Münchner Biergärten sind saisonabhängig und wetterabhängig. Die praktischen Fenster:

Beste Monate: Mai, Juni und September. Das Wetter ist zuverlässig warm, die Menschenmassen sind groß, aber beherrschbar (Juli–August bringt Tourismusspitzen an Gärten wie dem Chinesischen Turm).

Juli–August: Die vollste Zeit, besonders an touristisch geprägten Gärten. Augustiner-Keller und Hirschgarten bleiben auch im Hochsommer einheimischer geprägt, aber an sonnigen Samstagnachmittagen auf volle Kapazität vorbereitet sein.

Regentage: Nicht der Mühe wert. Biergärten schließen sofort, wenn es regnet. An solchen Tagen sind die Bierhallen die offensichtliche Alternative, und der Münchner Bierhallen-Guide deckt diese ab.

Öffnungszeiten: Die meisten Gärten öffnen ca. 10–11 Uhr und schließen um 23 Uhr (Münchner Lärmschutzvorschriften bedeuten, dass spätes Schließen ungewöhnlich ist). Die Küche schließt in der Regel eine Stunde vor dem Garten selbst.

Das Beste aus einem Biergarten-Tag machen

Ein Münchner Biergarten-Besuch funktioniert am besten als Teil eines vollen Nachmittags statt als eiliger Halbstunden-Stopp. Das ideale Format:

  1. Früh ankommen (ab 11 Uhr an Wochentagen, vor Mittag an Wochenenden), um im Selbstbedienungsbereich einen Tisch zu sichern
  2. Die erste Maß an der Theke holen — die Schlange ist gleich bei der Öffnung am kürzesten
  3. Sich niederlassen, essen (ob von den Gartenständen oder mitgebrachte Speisen) und den Nachmittag in seinem eigenen Tempo geschehen lassen
  4. Für Besucher, die mehrere Gärten sehen möchten: Augustiner-Keller und Löwenbräukeller sind beide vom Hauptbahnhof aus erreichbar und könnten eine entspannte Nachmittagsroute bilden

Für Besucher, die sich von Experten durch Münchens Bierlandschaft führen lassen möchten, deckt die Bayerische Bier-Stadtführung mit Proben den kulturellen Kontext, die Etikette und das Bier selbst ab.

Wer an der abendlichen Bier-und-Essen-Kultur interessiert ist — einschließlich eines Besuchs im Oktoberfest-Museum und eines mehrgängigen bayerischen Abendessens — wird bei der Bayerischen Bier- und Essensführung mit Oktoberfest-Museum-Besuch weitaus mehr als bei einem normalen Gartenbesuch erleben.

Biergärten und das Münchner Budget

München ist nach deutschen Maßstäben eine teure Stadt, aber die Biergartentradition ist eines der wenigen Erlebnisse, das ein knappes Budget tatsächlich belohnt. Im Hirschgarten oder Augustiner-Keller kostet eine Liter-Maß ausgezeichnetes Bier weniger als 10 Euro, und das Mitbringen-Recht bedeutet, dass man eine vollständige Mahlzeit bei Aldi oder Lidl (beide in Laufweite jedes großen Gartens) für unter 5 Euro mitbringen kann. Ein kompletter Biergartennachmittag — Bier, Essen und mehrere Stunden Münchner Sommer — kann für 15–20 Euro pro Person erlebt werden.

Der Münchner Budget-Guide behandelt Unterkunft und Transport neben Essen und Trinken für alle, die einen kostenbewussten Aufenthalt planen.

Häufig gestellte Fragen zu Münchner Biergärten

Darf man in Münchner Biergärten rauchen?

Ja. Biergärten sind Außenbereiche, und die deutschen Rauchschutzvorschriften gelten nicht in gleicher Weise wie in geschlossenen Veranstaltungsorten. In einigen größeren Gärten (der Hirschgarten hat einen) gibt es ausgewiesene Nichtraucherbereiche, aber sie sind nicht universell.

Akzeptieren Münchner Biergärten 2026 Kartenzahlung?

Die meisten großen Gärten akzeptieren inzwischen Karten an ihren Haupttheken, aber Bargeld ist immer noch die sicherere Option, besonders an kleineren Selbstbedienungsständen innerhalb des Gartens. Mindestens 30 Euro in bar als Reserve mitführen.

Was ist Radler und sollte man es im Biergarten bestellen?

Radler (wörtlich „Radfahrer”) ist eine 50:50-Mischung aus Bier und Zitronenlimonade, typischerweise ca. 2,5 % Alkohol. Es ist legitim, erfrischend und an heißen Nachmittagen in Münchner Biergärten extrem beliebt. Einfach „ein Radler” an jeder Theke bestellen.

Kann man am Augustiner-Keller-Biergarten einen Tisch reservieren?

Der Selbstbedienungs-Biergartenteil des Augustiner-Kellers nimmt keine Reservierungen an — es gilt das Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst”. Das Innenrestaurant (Augustiner-Keller-Gaststätte) nimmt Buchungen entgegen. Für den Garten an vollen Tagen früh ankommen. Tische mit „Reserviert”-Schild sind für Gruppen, die über das Restaurantsystem reserviert haben — nicht dort hinsetzen.

Sind Münchner Biergärten tierfreundlich?

Hunde sind in Münchner Biergärten generell willkommen und man sieht viele davon. Die meisten Gärten haben einen Wassernapf am Eingang oder im Selbstbedienungsbereich. In belebten Zeiten an der Leine und unter dem Tisch halten.

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