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Ammersee — Bayerns ruhigerer See und der Andechs-Hügel, Bavaria

Ammersee — Bayerns ruhigerer See und der Andechs-Hügel

Der Ammersee — ruhige Alternative zum Starnberger See. Mit der S8 nach Herrsching, Wanderung zum Kloster Andechs, Segeln, Schwimmen — 45 Min. ab München.

Munich: Bavarian beer walking tour with samples and food

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Quick facts

Entfernung von München
35 km westlich
Mit der S-Bahn
S8 ab München Hbf → Herrsching, ca. 45 Min.
Seegröße
47 km², bis zu 82 m tief
Wanderung nach Andechs
6 km hin und zurück ab Herrsching, ca. 90 Min. einfach
Badesaison
Juni–September (Wassertemperatur 18–21 °C im Hochsommer)

Bayerns See für alle, die keine Massen mögen

Der Ammersee ist 10 km kürzer und etwa 15 Minuten weiter von München entfernt als der Starnberger See. Genau das macht seinen Reiz aus: Die Strände sind ruhiger, die Seerestaurants weniger hektisch, das Radfahren entspannter, und die Ortschaften am Ufer wurden nicht vollständig von wohlhabenden Münchner Pendlern aufgekauft. Es ist ein arbeitender See — es gibt noch immer Berufsfischer — und kein reiner Freizeitpark.

Kurz zusammengefasst: Der Ammersee ist die beste Wahl, wenn man einen See mit Wanderung verbinden möchte. Die S8 fährt in 45 Minuten ab München nach Herrsching am Nordufer, und von dort führt ein gut ausgeschilderter Pilgerweg durch den Wald hinauf zum Kloster Andechs — einer der atmosphärischsten Klosterkirchen Bayerns auf einem Hügel. Die Kombination — See am Morgen, Kloster und Brauerei am Nachmittag — ist einer der befriedigendsten Tagesausflüge, die München mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bieten hat.


Anreise zum Ammersee

Die S8 fährt vom Münchner Hauptbahnhof nach Herrsching am Ammersee und braucht ungefähr 45 Minuten, mit Abfahrten alle 20 Minuten tagsüber. Die S8 hält auch an Zwischenstationen, die das Ostufer in Weßling und Seefeld-Hechendorf erschließen, doch Herrsching ist der Hauptendpunkt und sinnvollste Einstieg.

Tickets: Eine MVV-Tageskarte für das Gesamtnetz (alle S-Bahn-Zonen im Großraum München) kostet rund 15,40 € pro Erwachsenem und gilt für beliebig viele Fahrten. Alternativ deckt das Bayern-Ticket (29 € für eine Person, je +6 € für weitere Mitreisende) die S8 sowie anschließende Busverbindungen ab und schließt die Ammersee-Fährdienste ein.

Mit dem Auto: Die B2 verbindet München über Starnberg mit Herrsching — rund 40 km, in der Regel 40–50 Minuten. An Sommerwochenenden ist der Parkplatz am See (3–5 € pro Tag, begrenzte Kapazität) schnell voll; mit der S-Bahn entfällt dieses Problem.

Schifffahrt auf dem See: Die Bayerische Seenschifffahrt betreibt Personenfähren von Herrsching südwärts entlang des Westufers nach Dießen am Ammersee (Fahrtzeit etwa 1 Stunde). Die Fähre hält in mehreren Dörfern — Utting, Schondorf, Buch und Dießen — und bietet eine einfache Möglichkeit, den See zu erkunden, ohne die ganze Runde zu radeln. Preise: Herrsching–Dießen ca. 9 € einfach, 14 € hin und zurück.


Herrsching am Ammersee

Herrsching ist eine kleine bayerische Stadt mit rund 10.000 Einwohnern und das Eingangstor zum See. Das Zentrum liegt 5 Gehminuten vom S-Bahnhof entfernt, das Seeufer nochmals 3 Minuten dahinter. Es gibt einen kleinen Hafen mit Ruderbootverleih, ein Fischrestaurant (Fischmeister, direkt am Wasser, Renke und Forelle für 18–24 €) und den Kurpark — einen Seepark mit Rasenflächen und Bänken, auf dem Münchner an warmen Sonntagen ihre Lieblingsplätze sichern.

Die Kunsthaus Herrsching-Galerie (Herzog-Wilhelm-Straße, Do–So geöffnet) ist eine kleine Stadtgalerie, die sich auf die Ammersee-Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts spezialisiert hat — weniger bekannt als die Chiemsee-Maler, aber für Liebhaber der deutschen Romantiklandschaft einen Besuch wert.

Das Ammersee-Klärwerk-Feuchtgebiet nördlich des Ortes ist ein ungewöhnlicher Ort: ein restauriertes Feuchtgebiet, das rund um die Kläranlage entstanden ist und heute zu den besten Vogelbeobachtungsgebieten Bayerns zählt (freier Eintritt, Boardwalk-Pfade, Informationstafeln). Es klingt wenig einladend — es lohnt sich aber wirklich für 30 Minuten, wenn man ein Fernglas dabei hat.


Die Andechs-Klosterwanderung

Vom Bahnhof Herrsching führt der ausgeschilderte Pilgerweg zur Wallfahrtskirche Andechs über 200 Höhenmeter durch den Wald auf den Heiligen Berg über dem See. Die einfache Strecke beträgt etwa 6 km; einplanen sollte man 90 Minuten für einen angenehmen Aufstieg, 75 Minuten in flotterem Tempo. Der Weg ist durchgehend gut markiert und verläuft den größten Teil auf Waldpfaden abseits der Straße.

Das Kloster auf dem Gipfel ist seit dem 14. Jahrhundert ein christlicher Wallfahrtsort, als heilige Reliquien — darunter ein Kelch, der beim Letzten Abendmahl verwendet worden sein soll — dort aufgefunden worden sein sollen. Die heutige Kirche, im spätgotischen und barocken Stil umgebaut, enthält bedeutende Werke der bayerischen Barockkunst. Der Eintritt in die Kirche ist frei, und das Innere — vergoldete Altäre, Freskendecken, Votivtafeln — ist ohne jegliche kommerzielle Rahmung beeindruckend.

Das Benediktinerkloster Andechs betreibt auch eine der bekanntesten Klosterbrauereien Bayerns. Die Klosterschänke (Klostergaststätte) serviert die Biere der Brauerei — Doppelbock Dunkel, Hell, Weißbier und Saisonbiere — direkt unterhalb der Kirche. Eine Maß Helles (1 Liter) kostet etwa 10 €; eine halbe Maß ist ebenfalls erhältlich. Das Essen ist deftige Bayerische Küche zu 14–22 € pro Hauptgericht: Leberkäs, Obatzda, Aufschnitt. Die Terrasse unterhalb der Kirche blickt nach Süden über den Ammersee und die Bayerischen Alpen. Im Sommer füllen sich die Tische schon am frühen Nachmittag, und es kann Wartezeiten geben.

Rückweg nach Herrsching: Entweder auf demselben Weg absteigen (bergab, 60 Minuten) oder im Sommer den Bus 951 ab dem Klosterparkplatz nehmen (ca. 15 Minuten, normaler MVV-Tarif). Der Bus fährt in der Saison regelmäßig — vor der Planung die aktuellen Zeiten beim MVV prüfen.

Ausführliche Informationen zum Kloster selbst, einschließlich seiner Kunst und Braugeschichte, finden sich auf der eigenen Andechs-Seite.


Segeln, Schwimmen und der See

Schwimmen: Der Ammersee hat saubereres Wasser als die meisten bayerischen Seen — er erhält keinen nennenswerten Flusseintrag aus der Landwirtschaft, und das Ufer ist außerhalb der Hauptorte weitgehend unverbaut. Die öffentlichen Strände in Herrsching (Strandbad, Eintritt ca. 4 €), Utting und Dießen bieten Einrichtungen. Die Wassertemperatur erreicht im Sommer 18–21 °C im Juli und August, zuverlässig schwimmbar ab Mitte Juni. Das südliche Seeufer bei Dießen ist ruhiger und seichter — besser für Kinder.

Segeln: Der Ammersee hat eine starke Segeltradition — der See erzeugt beständige Westwinde (Föhneffekt der Alpen), was ihn für Jolle und Kielyacht beliebt macht. Mehrere Clubs in Herrsching und Utting bieten Segelkurse (ca. 80–130 € pro halben Tag) und Bootsverleih für Inhaber eines Segelscheins an. Windsurfer nutzen die offene Seemitte; das nördliche Ende bei Herrsching ist für Anfänger besser geschützt.

Kajak und Stand-up-Paddling: Verleih am Herrschinger Hafen (ca. 12–18 € pro Stunde). Das Paddeln in die schilfgesäumten Südenbuchten eignet sich besonders zur Vogelbeobachtung — Haubentaucher, Reiher und Rohrsänger sind häufig zu sehen.

Radfahren: Eine 46 km lange Radstrecke führt rund um den gesamten See auf überwiegend ruhigen Straßen und eigens ausgewiesenen Wegen. Das Westufer ist weitgehend flach; das Ostufer hat einige sanfte Anstiege durch die Reblandschaft bei Seefeld. Fahrradverleih in Herrsching gibt es an einem Verleihpunkt nahe dem Bahnhof (ca. 15 €/Tag Standard, 30 € E-Bike). Die Route führt durch Dießen, wo eine besonders schöne Barockkirche steht (Stiftskirche Marienmünster, 18. Jahrhundert, freier Eintritt).


Praktische Hinweise zum Ammersee

Bester Tagesablauf: S8 ab München gegen 09:00. Spaziergang zum See und Kaffee in Herrsching. Andechs-Wanderung um 10:00 starten, Ankunft am Kloster gegen 11:30. Mittag und Bier in der Klosterschänke (frühzeitig kommen oder vor 12 Uhr für einen Platz ankommen). Abstieg mit Bus oder zu Fuß. Schwimmen im Strandbad Herrsching 14:00–16:30. S8 zurück nach München. Das füllt einen Tag angenehm ohne Hetze.

Betrieb: Werktags ist in Herrsching deutlich weniger los als an Wochenenden. Die Andechs-Klosterschänke ist an Sonntagmittagen im Sommer überfüllt — vor 12:00 oder nach 14:30 Uhr kommt man entspannter zum Essen.

Was einpacken: Die Wanderung nach Andechs ist nicht anspruchsvoll, umfasst aber 200 Höhenmeter. Feste Wanderschuhe sind auf dem Waldweg bequemer als Sandalen. Sonnenschutz am Seestrand ist wichtig. Die Klostergaststätte nimmt keine Kartenreservierungen für den normalen Mittagstisch entgegen — einfach ankommen.

Verpflegung jenseits des Klosters: Herrsching hat mehrere Restaurants. Der Fischmeister am Ufer ist die beste Adresse für Seefisch. Für etwas anderes bietet das Café am See (direkt am See, unkompliziert) Kaffee und Kuchen mit guter Aussicht auf der Terrasse. In Dießen serviert der Gasthof Zur Post auf dem Hauptplatz lokale Speisen zu moderaten Preisen.

Kombination mit München: Da die S8 direkt und umsteigefrei fährt, ist der Ammersee auch ein einfacher Nachmittagsausflug aus einem vollen München-Programm heraus. Die Rückfahrt von Herrsching zum Münchner Zentrum dauert 45 Minuten — man kann also an den See fahren, schwimmen und pünktlich zum Abendessen wieder in der Stadt sein, ohne einen ganzen Tag zu opfern. Münchner Bier-Spaziergang mit Verkostung — wenn das Bierthema zurück in der Stadt fortgesetzt werden soll


Häufig gestellte Fragen zum Ammersee

Wie komme ich von München mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ammersee?

Mit der S8 ab München Hauptbahnhof direkt nach Herrsching am Ammersee. Fahrtzeit ca. 45 Minuten; Züge fahren tagsüber alle 20 Minuten. Eine MVV-Tageskarte deckt die Rückfahrt ab. Kein Umsteigen nötig.

Wie weit ist der Wanderweg von Herrsching zum Kloster Andechs?

Der ausgeschilderte Pilgerweg von Herrsching nach Andechs ist etwa 6 km lang und überwindet rund 200 Höhenmeter durch Mischwald. Für einen angenehmen Aufstieg sollte man 75–90 Minuten einplanen. Der Rückweg ist zu Fuß (60 Minuten bergab) oder im Sommer mit dem Bus 951 möglich.

Ist der Ammersee besser oder schlechter als der Starnberger See?

Eher anders als besser oder schlechter. Der Starnberger See ist näher an München (S6, 36 Minuten vs. 45 Minuten) und hat eine ausgeprägtere Infrastruktur. Der Ammersee ist ruhiger, weniger kommerzialisiert und lässt sich ideal mit der Andechs-Wanderung verbinden. Für einen reinen Badetag ist der Starnberger See etwas praktischer; für einen Wandertag mit See gewinnt der Ammersee klar.

Kann man im Ammersee schwimmen?

Ja. Der See hat ausgezeichnete Wasserqualität. Die offiziellen Strände in Herrsching und anderen Orten kosten rund 4 € Eintritt. Die Wassertemperatur erreicht im Juli und August 18–21 °C. Das Schwimmen vom öffentlichen Ufer außerhalb der kostenpflichtigen Strände ist ebenfalls erlaubt. Das südliche Seeufer ist ruhiger und seichter — besser für Kinder.

Lohnt sich die Andechs-Brauerei?

Das Kloster Andechs mit Brauerei und Gaststätte ist eines der echten Highlights der Münchner Region — nicht weil es eine Touristenattraktion ist, sondern weil das Bier wirklich gut ist, das Panorama über dem See spektakulär ist und die Kombination aus mittelalterlicher Klosterkirche und bayerischem Biergarten einzigartig bayerisch ist. Der Doppelbock Dunkel ist besonders charaktervoll. An Wochenenden am besten vor 12 Uhr ankommen, um einen Platz zu bekommen.

Wie lange dauert ein ganzer Ammersee-Ausflug?

Ein Tag mit S-Bahn ab München, Andechs-Wanderung, Mittagessen im Kloster, Baden in Herrsching und Rückfahrt füllt 8–9 Stunden. Start gegen 09:00 in München, Rückkehr gegen 18:00–19:00. Halbtagsvarianten (nur See, keine Wanderung) sind ebenfalls möglich — die schnelle S8-Verbindung macht sogar ein Nachmittagsausflug machbar.

Welche Schifffahrtslinien gibt es auf dem Ammersee?

Die Bayerische Seenschifffahrt betreibt Fähren von Herrsching südwärts entlang des Westufers nach Dießen am Ammersee, mit Haltepunkten in mehreren Dörfern. Betrieb April–Oktober; Fahrpläne und Preise unter bayerische-seenschifffahrt.de. Die Fahrt von Herrsching nach Dießen kostet ca. 9 € einfach. Die Schiffe fahren nicht sehr häufig — vor der Planung unbedingt die Abfahrtszeiten prüfen.


Dießen am Ammersee — der Ort am Südufer

Der Fähranleger in Dießen am Ammersee ist mehr als nur eine Wendestation. Dießen ist eine kleine Marktgemeinde (ca. 10.000 Einwohner) mit einer überraschend reichen Kulturinfrastruktur — bedingt durch die lange Geschichte als Künstlerkolonie und durch die Qualität der Stiftskirche Marienmünster.

Die Stiftskirche Marienmünster ist eine Barockkirche aus dem 18. Jahrhundert, entworfen von Johann Michael Fischer — demselben Architekten, der für die Wallfahrtskirchen in Ottobeuren und Zwiefalten verantwortlich ist. Im Innern befinden sich Deckengemälde von Johann Georg Bergmüller und Stuckarbeiten von außerordentlicher Qualität. Der Eintritt ist frei. Die Kirche wird erheblich seltener besucht als die großen Touristen-Kirchen in München, sodass man ungestört vor dem Hochaltar stehen kann. Fischers Innenraum zeigt, warum der bayerische Barock eine eigene Kategorie verdient.

Dießener Töpfer und Künstler: Dießen hat seit dem 19. Jahrhundert eine Künstlergemeinschaft und ist besonders mit Keramik verbunden. Der Töpfermarkt im späten April zieht Keramikkünstler aus ganz Deutschland und Österreich an. Mehrere Werkstätten sind ganzjährig geöffnet und verkaufen direkt an Besucher.

Praktisches: Dießen hat mehrere Restaurants und Cafés im Ortszentrum, 5 Gehminuten vom Fähranleger. Der Gasthof Zum Stern am Hauptplatz serviert zuverlässige bayerische Küche zu Ortspreisen (13–19 € pro Hauptgericht). Eine Rückfahrt mit der Fähre nach Herrsching macht einen logischen Tagesablauf: Morgenboot von Herrsching nach Dießen, 2 Stunden im Ort, Rückfahrt mit der Nachmittagsfähre, Baden in Herrsching.

Das Fünfseenland — Bayerns Seenplatte

Der Ammersee ist Teil des Fünfseenlandes, einer losen Bezeichnung für die Gruppe bayerischer Seen südwestlich von München: Ammersee, Starnberger See, Pilsensee, Wörthsee und Weßlinger See. Die beiden kleineren Seen (Pilsensee und Wörthsee) sind mit dem Rad oder Bus von S-Bahn-Stationen der S6 erreichbar und bei ausländischen Besuchern nahezu unbekannt.

Der Wörthsee ist vor allem ein ruhiger kleiner See mit einem Familienstrand (Strandbad Wörthsee, Eintritt ca. 3 €) und einem Uferweg. Er bekommt einen Bruchteil der Besucher des Starnberger Sees und bietet ein entspannteres, weniger touristisches Erlebnis. In Kombination mit dem Ammersee am gleichen Tag wäre ein Auto notwendig; mit öffentlichen Verkehrsmitteln lohnt er sich als eigener Kurzausflug.

Wer eine breitere Bayern-Reise plant, findet im Leitfaden zu den besten Tagesausflügen ab München alle Optionen im Überblick. Der Münchner Seenführer vergleicht alle Seen nach Entfernung, Charakter und Aktivitäten. Wer nach der Andechs-Wanderung Appetit auf mehr Höhe hat, findet in den Zielen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald anspruchsvolleres Alpingelände. Münchner Essen- und Bier-Rundgang — der urbane Kontrast nach einem ruhigen Tag am See

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