Münchner Weihnachtsmärkte Reiseplan: Marienplatz, Tollwood und Nürnberg
From Munich: Nuremberg day trip by train
Münchner Weihnachtsmärkte im Dezember
Münchens Weihnachtsmärkte (Christkindlmärkte) laufen von Ende November bis zum 24. Dezember. Der Hauptmarkt am Marienplatz öffnet traditionell am Freitag vor dem ersten Adventsonntag — 2026 ist das der 27. November. Die meisten Märkte schließen werktags um 19:00–21:00 Uhr und laufen am Wochenende bis 20:00–22:00 Uhr.
München betreibt etwa 30 einzelne Weihnachtsmärkte in der ganzen Stadt, vom berühmten Zentralmarkt am Marienplatz bis zu Stadtteilmärkten in Schwabing, Maxvorstadt und Haidhausen. Dieser Reiseplan deckt die drei Tage ab, die man braucht, um die Hauptmärkte ohne Hast zu sehen, einschließlich eines optionalen Tagesausflugs nach Nürnberg zum Christkindlesmarkt — historisch der bekannteste Weihnachtsmarkt in Deutschland.
Wetter im Dezember: München verzeichnet im Dezember durchschnittlich 1–5 Grad. Schnee ist möglich, aber nicht garantiert. Warmen Mantel, wasserdichtes Schuhwerk und Lagen mitbringen. Die Märkte öffnen bei jedem Wetter und sehen bei leichtem Schneefall am schönsten aus.
Unterkunft: Münchner Innenstadt-Hotels im Dezember (außerhalb der Oktoberfestzeit) kosten 90–150 EUR/Nacht für ein 3-Sterne-Zimmer. Die Adventwochen sind belebt und eine Vorabbestellung wird empfohlen, ist aber nicht so extrem wie beim Oktoberfest.
Tag 1: Weihnachtsmärkte am Marienplatz und Rindermarkt
Morgen: ankommen und eingewöhnen
Bei Anreise per Flugzeug den ersten Morgen zum Einchecken und Orientieren nutzen. Der Münchner Flughafen liegt 40 Minuten mit der S-Bahn von der Stadt entfernt. Dezember ist Münchens ruhigster Touristenmonat (abgesehen von den Weihnachtsmärkten selbst), sodass das Einchecken in der Regel effizient verläuft.
Bis zum späten Vormittag zum Marienplatz laufen. Der Weihnachtsmarkt hier hat etwa 90 Stände rund um den Platz und die Neue-Rathaus-Fassade, die nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet wird. Der Markt verkauft die üblichen deutschen Weihnachtsartikel: Glasornamente (Christbaumschmuck), Holznussknacker, geschnitzte Krippen und Lebkuchen. Die Preise am Marienplatz sind touristisch ausgerichtet — die Ornamente sind echt, aber 20–30 % teurer als auf Stadtteilmärkten.
Unverzichtbares Essen am Markt: Glühwein in einer Keramiktasse, etwa 4–5 EUR (die Tasse ist gegen 2–3 EUR Pfand rückgebbar). Gebrannte Mandeln (glasierte Mandeln, 5 EUR für eine Papiertüte). Lebkuchen (Lebkuchenherz, 5–12 EUR je nach Größe und Beschriftung). Steckerlfisch (Fisch am Holzstiel, über Holzkohle gegrillt, 8 EUR) ist eine Münchner Weihnachtsmarktspezialität, die anderswo kaum zu finden ist.
Nachmittag: Rindermarkt und Pferdegebirge-Märkte
Der Rindermarkt-Markt (angrenzend an den Marienplatz-Bereich) ist kleiner und weniger gedrängt. Der Markt in der Schrannenhalle im Viktualienmarkt-Bereich umfasst Stände in der historischen Eisen-Glas-Halle. Der Haidhausen-Markt in Au-Haidhausen (U-Bahn nach Max-Weber-Platz) ist ein Stadtteilmarkt mit lokalerem Charakter und niedrigeren Preisen.
Residenz-Abstecher: Wenn man die Münchner Residenz noch nicht besucht hat, ist die Dezemberzeit einer der besseren Zeitpunkte — kürzere Warteschlangen als im Sommer. Eintritt kostet 11 EUR. Die Gold- und Edelsteinobjekte der Schatzkammer ergänzen die Weihnachtsatmosphäre.
Abend: Tollwood Winterfestival
Tollwood ist Münchens großes alternatives Weihnachts- und Kulturfestival, das im Olympiapark stattfindet (U-Bahn zum Olympiazentrum auf der U3). Es läuft von Ende November bis 31. Dezember. Das Festival umfasst mehrere große beheizte Zelte mit Live-Musik (Folk, Jazz, Weltmusik), Kunstinstallationen und Marktständen mit handgemachten statt massenproduzierten Waren.
Der Eintritt zum Marktgelände ist kostenlos. Die meisten Konzerte in den Zelten haben einen Ticketpreis (10–35 EUR). Die Essenszelte bieten eine wirklich internationale Auswahl — Äthiopisch, Peruanisch, Indisch neben Bayerischem — in besserer Qualität als das Marienplatz-Marktessen. Ein Essen hier kostet 12–18 EUR.
Tollwood fühlt sich anders an als die traditionellen Weihnachtsmärkte — eher Musikveranstaltungsort als Geschenkeinkauf, und publikumsmäßig gemischter. Es lohnt sich für einen eigenen Abend. An einer bayerischen Lebens- und Markttour mit 3-Gang-Menü teilnehmen
Tag 2: Stadtteilmärkte und der Christkindlmarkt-Rundkurs
Morgen: Schwabing und Maxvorstadt Märkte
Der Weißenburger-Platz-Weihnachtsmarkt in Haidhausen und der Schwabing-Markt in der Nähe der Münchner Freiheit sind zwei der besten Stadtteilmärkte. Der Schwabing-Markt (U-Bahn zur Münchner Freiheit) läuft auf dem Platz vor dem Bahnhof Münchner Freiheit. Er ist kleiner, weniger kommerziell und wird von lokalen Familien besucht. Die Preise sind 15–25 % niedriger als am Marienplatz. Die handgemachten Keramik- und Strickwaren-Stände dort stammen von regionalen Kunsthandwerkern.
Das Maxvorstadt-Museumsviertel rund um den Königsplatz hat im Dezember einen kleinen Markt in der Nähe der Staatlichen Antikensammlungen. Das Nebeneinander von griechischen Tempelfassaden und Weihnachtsständen ist unverwechselbar.
Mittag: Münchens Lebensmittelmarkttraditionen
Weihnachtseinkäufe am Viktualienmarkt: Der tägliche Markt am Viktualienmarkt verwandelt sich zwar nicht im engeren Sinne in einen Weihnachtsmarkt, aber die regulären Händler verkaufen im gesamten Dezember saisonale Produkte: Stollen (Weihnachtsfruchtbrot), Lebkuchen, Hutzelbrot (Trockenfrüchtebrot) und weihnachtlich gewürzte Spirituosen. Der Biergarten in der Mitte ist bis Mitte Dezember bei guten Temperaturen geöffnet. Unser Viktualienmarkt-Leitfaden erklärt, was man kaufen und was man überspringen sollte.
Mittagessen: Bratwurst von den Nordsee-Ständen oder ein heißer Leberkäse (Fleischkäse im Brötchen) von einer Bäckerei — etwa 4–6 EUR. Das essen Münchner Büroangestellte im Dezember zu Mittag.
Nachmittag: Sendlinger Tor und Mittlerer Ring Märkte
Der mittelalterliche Sendlinger-Tor-Bereich hat während des Advents einen bescheidenen Markt. Der Münchner Weihnachtsmarkt-Rundkurs Mittlerer Ring verbindet mehrere kleinere Märkte; eine gedruckte Karte ist an den Touristeninformationsbüros am Marienplatz erhältlich.
Der Münchner Christkindlmarkt am Marienplatz wird in der Dämmerung (gegen 16:00 Uhr im Dezember) am fotogensten, wenn die Lichter an der Rathausfassade voll leuchten. Das ist der Zeitpunkt für Fotos und Geschenkkäufe.
Abend: Nachtwächter-Tour
Münchens Altstadt wirkt im Winter mit Weihnachtsschmuck besonders atmosphärisch. Die Nachtwächter-Führung in Englisch durch die mittelalterliche Geschichte und Geschichten der Altstadt bei Fackelschein. Touren laufen mehrere Abende pro Woche im Dezember. Unser Leitfaden zu Münchner Nacht-Touren erklärt die Termine. An der Münchner Nachtwächter-Tour in Englisch durch die historische Altstadt teilnehmen
Tag 3: Nürnberg Weihnachtsmarkt Tagesausflug (optional)
Der Christkindlesmarkt — Deutschlands bekanntester Weihnachtsmarkt
Nürnbergs Christkindlesmarkt läuft vom Freitag vor dem ersten Adventsonntag bis zum 24. Dezember (2026 Termine: ca. 27. November – 24. Dezember). Er belegt den gesamten Hauptmarkt in Nürnbergs mittelalterlicher Altstadt.
Der Markt ist historisch bedeutsam: Aufzeichnungen über einen Nürnberger Weihnachtsmarkt datieren auf 1628. Das Christkind — eine engelhafte Figur, die alle zwei Jahre durch öffentliche Abstimmung gewählt wird — eröffnet den Markt am 17:30 Uhr am Eröffnungstag von der Frauenkirche-Galerie aus mit einer traditionellen Proklamation.
Anreise nach Nürnberg: München Hauptbahnhof nach Nürnberg Hauptbahnhof, ICE-Verbindung: 1 Stunde 10 Minuten. Regionalzug RE mit Bayern-Ticket: 2 Stunden 15 Minuten (29 EUR deckt den ganzen Tag ab). Das ICE-Ticket kostet 30–55 EUR je nach Vorabbuching.
Nürnberger Weihnachtsmarkt-Highlights: Lebkuchen (Nürnberg ist die Lebkuchenhauptstadt Deutschlands, und die Qualität ist gegenüber massenproduzierten Varianten spürbar besser). Zwetschgenmännle (Trockenpflaumenfiguren, eine lokale Tradition). Glühwein in der unverwechselbaren Nürnberger Keramiktasse. Bratwurst — Nürnberg hat seinen eigenen kleineren Wurststil (Nürnberger Rostbratwurst), drei im Brötchen, für 4–5 EUR.
5–6 Stunden in Nürnberg einplanen. Abseits des Marktes die Kaiserburg besuchen (Eintritt 7 EUR, geöffnet bis 18:00 Uhr) für Ausblicke über Markt und Altstadt. Die mittelalterlichen Stadtmauern sind erhalten und kostenlos begehbar.
Rückkehr nach München bis 19:00–20:00 Uhr. Die Rückreise ist einfach; Züge fahren häufig. Geführten Nürnberg-Tagesausflug per Zug von München buchen
Münchner Weihnachtsmarktessen: Was man essen und was man überspringen sollte
Das Essen auf deutschen Weihnachtsmärkten variiert je nach Stand enorm in der Qualität. Hier ist ein verlässlicher Leitfaden, was sich lohnt:
Lohnenswert:
- Steckerlfisch: Frischer Fisch (typischerweise Makrele oder Forelle), senkrecht über Holzkohle auf einem Holzstiel gegrillt. An Spezialständen auf größeren Märkten zu finden. 8–10 EUR. Die Münchner Version verwendet über Nacht marinierte Makrele; die Haut wird über offenem Feuer perfekt knusprig. Selten außerhalb Bayerns.
- Reiberdatschi (Kartoffelpuffer): Geriebene Kartoffeln in der Pfanne gebraten, mit Apfelmus oder Sauerrahm serviert. 5–7 EUR. Am besten auf den Schwabing- und Haidhausen-Stadtteilmärkten, wo der Teig frisch statt fertig gemischt ist.
- Glühwein: Der Standard ist Rotwein mit Zimt, Nelken und Zitrusfrüchten. Nach Kinderpunsch an Ständen fragen für eine alkoholfreie Kinderversion (3 EUR). Die Qualität variiert enorm — Märkte mit sichtbaren Glühweintöpfen sind generell besser als solche, die vorverpackten erhitzten Wein servieren.
- Dampfnudeln mit Vanillesoße: Ein kissenartiger gedämpfter Hefekloß mit Vanillesauce. An einigen traditionellen Ständen zu finden. Eines der spezifischsten bayerischen Weihnachtsgerichte und außerhalb Deutschlands selten zu sehen.
- Fischbrötchen: Norddeutsch, auf Münchner Märkten weniger verbreitet, aber einige Stände servieren Salzheringsandwiches. Diese auf Münchner Märkten überspringen (sie sind ein Import aus Hamburg und nicht authentisch für die lokale Tradition).
Nicht den Preis wert:
- Überteuerte heiße Schokolade (6–7 EUR für Kakao mit heißem Wasser und einem kleinen Marshmallow)
- “Authentischer bayerischer” Lebkuchen in Schrumpfverpackung (industriell in Nürnberg hergestellt und überall verkauft)
- Massenproduzierten Holzdekorationen, die als “handgemacht” bezeichnet werden — auf das “Erzgebirge Qualität”-Siegel auf Holzartikeln zur Herkunftsverifikation achten
Getränke jenseits des Glühweins:
- Heißer Apfelsaft (3–4 EUR): Süß und kinderfreundlich
- Feuerzangenbowle: Rotwein mit einem in Rum getränkten Zuckerhut, der über dem Topf entzündet wird. Aufwendigere Präsentation, ähnliches Ergebnis wie Glühwein. An Spezialständen erhältlich.
- Eierlikör (4–6 EUR pro Glas): Reich, puddingartig, warm. Nicht jedermanns Geschmack, aber typisch deutsch.
Was zu kaufen und was zu überspringen
Lohnenswert:
- Nürnberger Lebkuchen von Schmidt oder Lebkuchen-Schmidt (zertifizierter Nürnberger Ursprung, Schachteln ab 12 EUR)
- Mundgeblasene Glasornamente von kleineren Produzenten auf Stadtteilmärkten (5–15 EUR je Stück)
- Holzerzgebirge-Dekorationen (Räuchermännchen, Pyramiden) — die Münchner Märkte führen echtes Erzgebirge-Kunsthandwerk
Überteuert für das Gebotene:
- Massenproduzierende Nussknacker am Marienplatz (die gleichen Artikel auf jedem deutschen Weihnachtsmarkt)
- Abgepackter Stollen von Touristenständen (in einer richtigen Bäckerei wie Rischart am Marienplatz für 12–18 EUR/Laib kaufen)
- Heiße Schokolade in den großen Marktzelten (6 EUR für das, was im Wesentlichen Kakaopulver mit heißem Wasser ist)
Vermeiden: Souvenir-Bierkrüge, Kühlschrankmagnete vom Münchner Flughafen und jeder Stand, der nicht-deutsche Produkte in lokaler Verpackung verkauft.
Für einen vollständigen Leitfaden, was man essen und wo man auf Münchens Weihnachtsmärkten einkaufen kann: Sieh unseren Münchner Weihnachtsmarkt-Leitfaden.
Der Nürnberger Christkindlesmarkt ausführlicher
Der Nürnberger Weihnachtsmarkt gilt oft als der berühmteste in Deutschland, und der Anspruch ist historisch vertretbar. Die Christkind-Figur (eine junge Frau als Engel in Gold und Weiß gekleidet) eröffnet den Markt um 17:30 Uhr von der Galerie der Frauenkirche am Freitag vor dem ersten Adventsonntag. Die Tradition datiert mindestens auf die 1640er Jahre zurück, und das Christkind wird alle zwei Jahre durch öffentliche Abstimmung unter weiblichen Bewerberinnen zwischen 16 und 22 Jahren gewählt.
Die Hauptmarkt-Kulisse: Nürnbergs Hauptmarktplatz ist von mittelalterlicher Architektur umgeben — die Frauenkirche (gotisch, 1352), der Schöne Brunnen (14. Jahrhundert) und das ehemalige Rathaus. Der Platz ist kompakt und der Markt füllt ihn vollständig. An einem kalten Dezemberabend mit leichtem Schneefall ist er unbestreitbar schön.
Lebkuchen — das echte Produkt: Nürnberger Lebkuchen hat eine eigene geschützte Ursprungsbezeichnung. Echter Nürnberger Lebkuchen muss in Nürnberg von registrierten Produzenten hergestellt werden, mindestens 25 % Nüsse oder Marzipan enthalten und die geografische Angabe “Nürnberger Lebkuchen” tragen. Die renommiertesten Produzenten sind Schmidt (Breite Gasse 77), Haeberlein-Metzger (Königstraße 31) und Wicklein (ebenfalls am Marktplatz). Direkt von Produzentenständen kaufen statt aus generischer Weihnachtsmarktverpackung.
Zwetschgenmännle (Trockenfrüchtefiguren): Eine Nürnberger Spezialität mit Aufzeichnungen aus dem frühen 19. Jahrhundert. Figuren von Menschen, Tieren und Charakteren, die gänzlich aus getrockneten Pflaumen, Draht, Feigen und Walnüssen bestehen — keine Paste oder Zusatzstoffe. Ursprünglich als Geschenke an Briefträger und Schornsteinfeger überreicht. An Spezialständen am Marktplatz erhältlich; Preise laufen 8–30 EUR je nach Größe und Komplexität.
Nürnbergs Altstadt: Der Markt ist Grund genug zu kommen, aber die Stadt hat andere sehenswerte Stätten. Die Kaiserburg öffnet täglich bis 18:00 Uhr; Eintritt 7 EUR, aber die Aussicht vom Hügel drumherum ist kostenlos. Der Stadtmauer-Rundkurs ist in 45 Minuten begehbar. Das Dokumentationszentrum am NS-Reichsparteitagsgelände (Zeppelinfeld, 4 km südlich der Altstadt) ist eines der besten Zweiter-Weltkrieg-Geschichtsmuseen in Deutschland (Eintritt 8 EUR, geöffnet Dienstag–Sonntag).
Den Reiseplan verlängern: Augsburger Weihnachtsmarkt
Wer 4 Tage hat: Augsburg verdient einen halben Tages-Weihnachtsmarktbesuch. Der Augsburger Christkindlesmarkt läuft in der Münchner Marktsaison parallel und füllt die Plätze Rathausplatz und Moritzplatz. Das Besondere ist der Glaspavillon (Glaskuppel) am Rathaus — eine temporäre Kristall-Stahl-Konstruktion, die jeden Dezember aufgestellt wird. Augsburg liegt 60 km von München entfernt (35 Minuten mit dem Regionalzug, Bayern-Ticket gültig). Es lässt sich gut mit einem Halbtagsbesuch am Morgen am gleichen Tag wie Nürnberg kombinieren, wenn man effizient ist, obwohl das einen sehr vollen Tag ergibt.
Sieh unseren Tagesausflug von München nach Nürnberg für Transportdetails und was man in Nürnberg abseits des Weihnachtsmarkts sehen kann.
Häufig gestellte Fragen zu diesem Reiseplan
Wann öffnen die Münchner Weihnachtsmärkte 2026?
Münchens Hauptweihnachtsmärkte öffnen am Freitag, dem 27. November 2026 (dem Freitag vor dem ersten Adventsonntag) und laufen bis zum 24. Dezember. Das Tollwood Festival im Olympiapark läuft bis zum 31. Dezember. Einzelne Stadtteilmärkte haben unterschiedliche Schließungsdaten — die meisten schließen am 23. oder 24. Dezember.
Ist Nürnberg oder München besser für Weihnachtsmärkte?
Nürnbergs Christkindlesmarkt ist historisch tiefer verwurzelt und die Lebkuchenqualität ist besser. München bietet mehr Vielfalt: 30+ Märkte in der ganzen Stadt, das alternative Tollwood-Festival und bessere Infrastruktur. Für ein erstes Weihnachtsmarkterlebnis spricht Münchens Vielfalt stärker. Nürnbergs einzelner Markt hat eine konzentriertere Atmosphäre.
Was kostet der Besuch der Münchner Weihnachtsmärkte?
Der Eintritt zu allen Märkten ist kostenlos. 30–50 EUR pro Person und Tag für Essen (Glühwein, Marktessen, Mittagessen) und eventuelle Geschenke budgetieren. Die Glühwein-Keramiktasse kostet 4,50 EUR als Pfand — als Souvenir behalten. Wer Geschenke oder Ornamente kauft: 30–80 EUR pro Besuch hinzurechnen.
Lohnt sich Tollwood im Vergleich zu den traditionellen Märkten?
Ja, aber aus anderen Gründen. Tollwood ist besser für Live-Musik, internationale Küche und eine weniger kommerzielle Atmosphäre. Die traditionellen Marienplatz- und Stadtteilmärkte sind besser für klassischen deutschen Weihnachtseinkauf und das visuelle Spektakel der Adventsdekorationen. Beide sind besuchenswert, wenn man 3 Tage hat.
Was soll man auf den Münchner Weihnachtsmärkten im Dezember anziehen?
Thermounterwäsche, warmer Pullover und ein richtiger Wintermantel. Temperaturen sind typischerweise 0–5 Grad, oft mit Windchill. Wasserdichte Stiefel sind nützlich, da das Marktgelände nass sein kann. Die meisten Glühwein-Stände haben beheizte Stehbereiche und Tollwood hat beheizte Zelte.
Sind die Münchner Weihnachtsmärkte am Wochenende überfüllt?
Der Marienplatz-Markt ist an Samstagsnachmittagen und den ganzen Sonntag sehr überfüllt. Wochentags morgens (10:00–13:00 Uhr) für ein ruhigeres Erlebnis gehen. Stadtteilmärkte in Schwabing oder Haidhausen sind die ganze Woche über weniger überfüllt.
Kann ich einen Münchner Weihnachtsmarkt-Ausflug in einem Tag von einer anderen Stadt aus machen?
München liegt 3,5 Stunden von Frankfurt, 2,5 Stunden von Nürnberg und 1,5 Stunden von Salzburg per Zug entfernt. Ein Tagesausflug von Nürnberg ist einfach. Von Frankfurt ist ein Tagesausflug möglich, aber anstrengend. Zwei Nächte in München geben ein viel besseres Erlebnis für die Marktvielfalt.
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