Oktoberfest 2026 — wann, wo und wie man den Besuch plant
Munich: Oktoberfest tour with tent reservation, food and beer
Wann und wo ist das Oktoberfest 2026?
Das Oktoberfest 2026 läuft vom Samstag, 19. September bis Sonntag, 4. Oktober 2026 — insgesamt 16 Tage. Es findet auf der Theresienwiese (die "Wiesn") statt, einem permanenten Festgelände im Münchner Stadtteil Ludwigsvorstadt, erreichbar mit U4 oder U5 bis zur Station Theresienwiese. Der Eintritt ist jeden Tag kostenlos.
Oktoberfest 2026 — Daten, Ort und was wirklich zu erwarten ist
Das Oktoberfest ist eine der meistbesuchten Veranstaltungen der Welt und gleichzeitig eine der am meisten missverstandenen. Die Missverständnisse häufen sich: Es findet größtenteils im September statt, nicht im Oktober. Es findet auf permanentem Festgelände statt, nicht auf einer temporären Aufstellung. Der Eintritt ist kostenlos. Und das Bier, obwohl wirklich gut, existiert neben einem vollständigen Festökosystem — Fahrgeschäfte, traditionelles Essen, Volksmusik, ein historischer Bereich und eine Bevölkerung von Einheimischen, die seit ihrer Kindheit besuchen und es als vollkommen normalen Teil des Herbstlebens betrachten.
Dieser Leitfaden behandelt die Grundlagen: wann genau es stattfindet, wo man es findet, wie man dorthin kommt, wie das Gelände aussieht, welche Teile des Kalenders man anstreben sollte, abhängig davon was man möchte, und die praktische Logistik von Wetter, Unterkunft und der Anreise aus anderen Teilen Bayerns.
Für die Reservierungsfrage — wie man einen Zelttisch sichert und welchen Betrug man meiden sollte — lesen Sie den Oktoberfest-Tickets- und Tisch-Leitfaden. Für den breiteren kulturellen und historischen Kontext deckt der Oktoberfest-Leitfaden das vollständige Bild ab.
Daten: Oktoberfest 2026
Eröffnung: Samstag, 19. September 2026 um 12:00 Uhr Mittag Schließung: Sonntag, 4. Oktober 2026 Dauer: 16 Tage
Das Festival öffnet immer an einem Samstag Mitte bis Ende September und schließt am ersten Sonntag im Oktober. Wenn der 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit, ein nationaler Feiertag) in den letzten Tagen des Festivalkalenders fällt, verlängert sich das Festival, um ihn einzuschließen. 2026 ist der 4. Oktober der Schlusstag.
Die offizielle Eröffnungszeremonie findet im Schottenhamel-Zelt statt, wo der Oberbürgermeister von München — 2026 Dieter Reiter — das erste Fass genau um 12:00 Uhr anzapft und „O’zapft is!” ruft. Dies ist das Signal für alle Zeltbetreiber, gleichzeitig mit dem Bierausschank zu beginnen. Die Zeremonie wird von Politikern, eingeladenen Gästen und einem bis auf seine 10.000-Personen-Kapazität gefüllten Zelt beobachtet. Die Live-Fernsehübertragung ist ein Münchner Fixpunkt.
Auf dem Gelände wird vor 12:00 Uhr am Eröffnungstag kein Bier ausgeschenkt. An allen folgenden Tagen öffnen die Zelte und beginnen ab 10:00 Uhr (Werktage) und 09:00 Uhr (Wochenenden und Feiertage) auszuschenken.
Schließzeit: Die Zelte schließen um Mitternacht (Montag bis Samstag) und um 23:30 Uhr sonntags. Das Gelände schließt 30 Minuten nach den Zelten. Das letzte Lied in den Zelten ist immer ein traditioneller bayerischer Abschied — „Ein Prosit der Gemütlichkeit” zum letzten Mal gespielt, gefolgt von der bayerischen Nationalhymne.
Ort: Theresienwiese, München
Das Festival findet auf der Theresienwiese statt — wörtlich „Thereses Wiese” — einem großen permanenten Freiraum im Münchner Stadtteil Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Das Gelände wurde für das ursprüngliche Pferderennen 1810 zur Feier der Hochzeit von Kronprinz Ludwig mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen eingerichtet, deren Name die Wiese bis heute trägt.
Größe: Etwa 420.000 Quadratmeter — rund 42 Hektar. Dies macht es zu einem der größten Festgelände der Welt. Der Fußweg vom nördlichen Eingang nahe der U-Bahnstation Theresienwiese bis zum südlichen Ende, wo sich die Oide Wiesn befindet, dauert etwa 15–20 Minuten.
Adresse zur Navigation: Theresienwiese, 80339 München. Bei den meisten Navigations-Apps liefert die Suche nach „Oktoberfest” oder „Theresienwiese” den korrekten Ort.
Die Statue: Das dominante visuelle Wahrzeichen ist die Bavaria-Statue am westlichen Rand des Geländes — eine 19 Meter hohe Bronzefigur der personifizierten Bavaria, auf einem 11 Meter hohen Steinsockel. Die Aussichtsplattform im Inneren der Figur ist während des Festivals gegen eine geringe Gebühr zugänglich. Der Blick über die Zeltdächer und die Stadtsilhouette dahinter ist wirklich gut und wird oft übersehen.
Anreise zur Theresienwiese
Mit der U-Bahn (empfohlen): Die U4- und U5-Linien halten beide an der Station Theresienwiese, die direkt auf das Festgelände ausgeht. Dies ist die direkteste Route von überall im Münchner U-Bahn-Netz. Vom Münchner Hauptbahnhof bringt ein Halt auf der U4 oder U5 einen in weniger als 3 Minuten zur Theresienwiese. Die alternative Station Schwanthalerhöhe (ein Halt weiter westlich auf U4/U5) nähert sich von der Westseite des Geländes.
Taktfolge während des Festivals: Die Stadtwerke München erhöhen die U-Bahn-Frequenz während der Oktoberfest-Wochen erheblich. Züge fahren in Stoßzeiten abends alle 2–3 Minuten auf der U4/U5. Dennoch können die ersten Züge nach der Zeltschließung (Mitternacht) aufgrund des Besucherzustroms 30–45 Minuten Wartezeit haben.
Mit der S-Bahn: Der Münchner Hauptbahnhof wird von allen S-Bahn-Linien bedient und ist 20 Minuten zu Fuß vom Festgelände entfernt oder eine U-Bahn-Station. Wer aus Salzburg, Garmisch-Partenkirchen oder weiter entfernt anreist, ist mit S-Bahn zum Hauptbahnhof und dann U-Bahn gut bedient.
Mit der Tram: Die Tram-Linie 18 fährt vom Stadtzentrum zur Theresienwiese. Langsamer als die U-Bahn in Stoßzeiten, aber nützlich für Unterkünfte im Glockenbachviertel oder westlichen Innenstadtbereich.
Mit Auto oder Taxi: Während des Festivals nicht empfohlen. Der Verkehr rund um die Theresienwiese ist beim Oktoberfest stark eingeschränkt, und Parkplätze in Gehweite sind sehr begrenzt. Taxis stehen lange Schlange. Wenn man fahren muss, im Stadtzentrum oder in einer der P+R (Park-and-Ride)-Anlagen am S-Bahn-Netz parken und für den letzten Abschnitt öffentliche Verkehrsmittel nehmen.
Zu Fuß vom Stadtzentrum: Vom Marienplatz dauert der Fußweg durch das Sendlinger Tor etwa 30–35 Minuten. Angenehm an einem warmen Abend; weniger so nach Mitternacht im Regen.
Die Aufteilung des Geländes
Die Theresienwiese ist nicht zufällig angelegt. Die Hauptbierzelte verlaufen grob in zwei Reihen entlang einer zentralen Achse. Das Verstehen der Aufteilung hilft beim Navigieren zwischen den Zelten ohne Umwege.
Die Hauptzeltreihe (Ostseite): Die großen Flagship-Zelte — Schottenhamel, Hofbräu-Festzelt, Hacker-Festzelt, Paulaner-Festzelt, Augustiner-Festhalle und Löwenbräu-Festzelt — reihen sich an der zentralen Innenstraße Wirtsbudenstraße auf. Der Münchner Bierhallen-Leitfaden behandelt, was die Atmosphäre und den Biercharakter jedes Zelts unterscheidet.
Spezialzelte: Fischer-Vroni (Fischspezialitäten), Weinzelt (Weinkarte), Käfer Wiesn-Schänke (gehobenes Essen) und kleinere traditionelle Zelte sind über das Gelände verteilt. Diese haben in der Regel eine andere Atmosphäre als die großen Flagship-Zelte — ruhiger, weniger überfüllt, manchmal interessanter für Besucher, die die Hauptzelte als überwältigend empfinden.
Fahrgeschäfte: Achterbahnen, Riesenräder, Gondelbahnen und traditionelle Jahrmarktspiele konzentrieren sich am östlichen und nördlichen Rand des Geländes. Eintrittspreise betragen 3–8 € pro Fahrt; die größeren Fahrten (Olympia Looping, Star Flyer) verlangen 8–12 €.
Essensstände: Traditionelle Essensstände säumen die Innenstraßen — Brathähnchen, Steckerlfisch (Fisch am Stiel), Brezn, Lebkuchenherzen, Zuckermandeln, Schmalznudeln (Schmalzgebackenes). Die Preise sind im Vergleich zu Münchner Restaurants hoch — ein halbes Hähnchen kostet 14–18 €, eine Schmalznudel rund 5 €.
Der Schichtl: Eine Münchner Institution seit 1869, der Schichtl ist ein kleines Straßentheater am nördlichen Ende des Geländes. Der Darsteller kündigt an, dass ein Mitglied des Publikums mit der Guillotine enthauptet wird — die Darbietung ist komödiantisch und das Mitglied des Publikums überlebt. Es läuft täglich mehrere Vorstellungen und führt seit über 150 Jahren im Wesentlichen den gleichen Akt auf.
Oide Wiesn: Der südliche Bereich des Geländes hat einen separaten Eintritt von 4 € und beherbergt die „Oide Wiesn” (Alte Wiesn), eine historische Festnachbildung mit traditionellen Fahrgeschäften, bayerischen Volksmusik- und Tanzaufführungen und einer gedämpfteren Atmosphäre. Sie öffnete dauerhaft 2010 zum 200. Jubiläum des Festes und ist seitdem Teil des Programms. Einheimische, die das Hauptgelände als zu kommerziell oder überfüllt empfinden, bevorzugen sie oft.
Wann man geht — und wie jeder Zeitraum ist
Das Oktoberfest-Erlebnis variiert erheblich je nach Wochentag und Tageszeit des Besuchs.
Eröffnungswochenende (19.–20. September): Der historisch bedeutendste Zeitraum — der Fassanstich des Oberbürgermeisters am Samstag, die Atmosphäre einer Stadt, die kollektiv erkennt, dass das Festival begonnen hat. Auch das überfüllteste. Samstag, 19. September ist der einzeln belebteste Tag des Festivals. Zelte füllen sich bis zum frühen Nachmittag bis zur Kapazitätsgrenze. Wer die Eröffnungszeremonie möchte, akzeptiert, dass man Komfort gegen historische Bedeutung eintauscht.
Erste volle Woche (21.–27. September): Das Festival findet seinen Rhythmus. Wochentagnachmittage (13:00–18:00) in der ersten Woche bieten guten Zugang zu den meisten Zelten ohne Reservierung über Stehbereiche. Das Wetter in dieser Woche ist typischerweise das wärmste des Festivals. Der lokale Besucheranteil ist proportional am höchsten — das Oktoberfest an Wochentagen vor dem internationalen Touristenspitzenwert fühlt sich am meisten wie ein bayerisches Volksfest statt wie eine globale Veranstaltung an.
Zweites Wochenende (26.–27. September): Fast so belebt wie das Eröffnungswochenende. Internationaler Besucherpeak. Tische ohne Reservierungen sind an beliebten Zelten am Samstagnachmittag extrem schwer zu finden.
Zweite volle Woche (28. September – 3. Oktober): Dies ist der Sweet Spot für die meisten Besucher, die Atmosphäre ohne Stoßzeitgedränge suchen. Dienstag- und Mittwochnachmittage sind die ruhigsten Tage des gesamten Festivals, während es noch voll in Betrieb ist. Der 3. Oktober ist der Tag der Deutschen Einheit, ein nationaler Feiertag, was zu erhöhter lokaler Besucherzahl führt — diesen Tag wie einen Wochenendtag in Bezug auf Menschenmassen behandeln.
Letztes Wochenende und Schlusstag (3.–4. Oktober): Der letzte Sonntag hat eine eigene Atmosphäre — leicht wehmütig, voller Münchner, die das Festival für ein weiteres Jahr verabschieden. Der letzte Maß wird zeremoniell ausgeschenkt, die Zelte spielen ihre letzten Lieder, und das Gelände leert sich nach Mitternacht relativ schnell. Die Schlusswochenendmassen sind erheblich, aber nicht ganz auf Eröffnungsniveaus.
Morgen versus Abend:
Morgensessions (10:00–14:30) laufen in einem anderen Tempo. Die Band beginnt um 12:00 Uhr zu spielen; davor sind die Zelte ruhiger und Gespräche möglich. Lokale Familien, ältere bayerische Besucher und die reservierte Morgenrunde dominieren. Ein Weißwurst-Frühstück — die traditionelle Münchner Morgenmahlzeit, weiße Kalbswürste mit Brezn und süßem Senf — ist in den meisten Zelten bis 12:00 Uhr erhältlich. Eine Maß vor Mittag sitzt anders als eine um Mitternacht. Der Leitfaden zur besten Oktoberfestzeit geht tiefer darauf ein, wie jeder Zeitraum des Festivals täglich verglichen wird.
Abendsessions (ab 17:00–18:00) sind die international bekannte Version des Oktoberfests: vollgestopfte Zelte, alle stehen auf Bänken, singen zu Pop-Folk-Hybriden der Blaskapellen, die Innentemperatur 4 °C wärmer als draußen. Dies ist die Version, die gut fotografiert wird und die die meisten Erstbesucher anstreben. Oktoberfest-Führungstour mit reservierten Zeltplätzen
Wetter und was man trägt
München im späten September und frühen Oktober ist mitteleuropäischer Herbst. Die stereotypen Oktoberfest-Bilder von warmen sonnigen Nachmittagen in Dirndl existieren — sie koexistieren aber auch mit kalten Abenden, Regenschauern und gelegentlich grauen Wochen.
Temperaturbereich:
- Frühes Festival (19.–25. September): 15–22 °C Tageshöchsttemperaturen an guten Tagen; 8–12 °C abends
- Späteres Festival (26. September – 4. Oktober): 10–17 °C tagsüber; 5–9 °C abends
Regen: September durchschnittlich rund 70 mm Niederschlag in München, typischerweise in kürzeren Schauermuster statt anhaltenden Regen. Eine leichte wasserdichte Jacke mitbringen. Das Innere der Zelte ist trocken und warm von der Körperwärme, aber von Zelt zu Zelt über das Gelände im Regenguß ohne Jacke ist unangenehm.
Was man trägt:
Traditionelle bayerische Kleidung — Dirndl für Damen, Lederhosen für Herren — wird von Einheimischen wirklich getragen und gilt beim Oktoberfest nicht als Kostüm. Etwa 40–60 % der Menge in den Zelten trägt traditionelle Kleidung. Wer sie tragen möchte: Verleih ist ab vielen Geschäften in der Nähe des Hauptbahnhofs und der Theresienwiese ab Anfang September erhältlich (Verleihpreise 30–60 € pro Tag; Kauf reicht von 80 € für einfache Qualität bis 300 €+ für wirklich gut gemachte traditionelle Kleidungsstücke).
Bei normaler Kleidung: Schichten tragen. Im Zelt ist es warm; der Spaziergang zwischen Zelten und das Gelände nachts kann kalt sein. Bequeme, stabile Schuhe sind unverzichtbar — die Zeltböden sind abends von verschüttetem Bier nass, und stundenlang in schlechtem Schuhwerk zu stehen ist unangenehm.
Was es neben Bier gibt
Die Betonung auf Bier ist verständlich, aber das Oktoberfest ist ein echtes Jahrmarkt- und Kulturfest mit einem vollständigen Programm, das über das Zelterlebnis hinausgeht.
Fahrgeschäfte: Das Riesenrad (Riesenrad) bei rund 12 € pro Person gibt den besten Luftblick auf das Gelände. Traditionelle Schaukelboote, historische Karussells und moderne Thrill-Fahrten sind während des gesamten Festivals in Betrieb. Der Olympia Looping — ein Fünf-Schleifen-Stahlcoaster — ist ein Festbestandteil.
Traditionelles Essen: Jenseits der Zeltkost servieren die Außenstände gebrannte Mandeln, Obatzda (ein bayerischer Frischkäseaufstrich mit Butter und Gewürzen, mit Brezn serviert), Steckerlfisch (Makrele oder ganzer Fisch am Stiel gegrillt) und Lebkuchenherzen (verzierte Lebkuchenherzen, oft mit liebevollen oder leicht frechen Botschaften in Zuckerguss, als Andenken verkauft). Der Münchner Essenstouren-Leitfaden behandelt die traditionelle bayerische Küche jenseits des Festangebots.
Die Oide Wiesn: Bayerische Volkstanzaufführungen, historische Fahrgeschäfte und Handwerksdemonstrationen machen diesen Bereich als kulturelle Erfahrung wirklich interessant. Er ist ruhiger als das Hauptgelände, und der 4 € Eintritt filtert effektiv die chaotischsten Elemente der Hauptfestmenge.
Schichtl: Mindestens einmal ansehen. Die trocken-komödiantische Ankündigung der abendlichen Guillotinen-Enthauptung eines freiwilligen Publikumsmitglieds läuft in irgendeiner Form seit 1869 und ist ein Stück echter Münchner absurdistischer Tradition. Münchner bayerische Bierwandertour mit Kostproben
In der Nähe bleiben — Unterkunftsrealitäten für 2026
Hotels in Gehweite der Theresienwiese sind für die Oktoberfest-Wochen Monate im Voraus ausgebucht, und die Preise während des Festivals liegen grob beim Dreifachen des normalen Niveaus.
Das Buchungsfenster für 2026: Wer noch keine Unterkunft gebucht hat, sollte sofort prüfen. Hotels im 20-minütigen Fußweg des Geländes — Ludwigsvorstadt, Maxvorstadt, Neuhausen-Nymphenburg — könnten noch Verfügbarkeit an Wochentagen haben, aber die Wochenendverfügbarkeit in diesen Vierteln ist ein Jahr im Voraus praktisch ausgeschöpft.
Budgetbewusste Optionen: Weiter vom Gelände entfernt zu wohnen (30–45 Minuten mit der U-Bahn) und reinzupendeln ist völlig praktikabel und deutlich günstiger. Schwabing, Haidhausen oder Bogenhausen bieten normalere Preise und U-Bahn-Verbindungen. Hostels in diesen Bereichen haben ihre Oktoberfest-Prämienpreise erhöht, bleiben aber weit günstiger als Hotels nahe der Theresienwiese. Für eine vollständige Kostenübersicht lesen Sie den Münchner Budget-Leitfaden.
Tagesausflug von woanders: Münchens S-Bahn- und ICE-Netz macht Tagesausflüge aus nahegelegenen Städten unkompliziert:
- Garmisch-Partenkirchen: 1 Stunde 20 Minuten mit dem Regionalzug
- Salzburg: 1 Stunde 30 Minuten mit dem ICE
- Nürnberg: 1 Stunde mit dem ICE
Der praktische Ansatz für Tagesausflügler: bis 10:30 Uhr ankommen für die Morgensession, eine Zeltsession oder zwei nachmittags besuchen, vor 20:00–21:00 Uhr abreisen, um normale Rückzüge zu erwischen. Spätnachtzüge aus München sind freitags und samstags im Oktoberfest mit Stehplätzen verfügbar.
Für die Münchner Reiseplanung einschließlich Unterkunft und wie man mehrere Tage strukturiert, deckt der Planungsleitfaden das vollständige Unterkunfts- und Logistikbild ab.
Wie viele Tage auf dem Oktoberfest?
Ein gut geplanter Tag deckt das wesentliche Oktoberfest-Erlebnis ab: zwei oder drei Zelte, eine Mahlzeit, ein Spaziergang durch die Oide Wiesn, den Jahrmarkt und genug Maß, um zu verstehen, warum Menschen Sonderreisen dafür unternehmen.
Zwei Tage ist optimal, wenn man Morgen- versus Abendatmosphäre vergleichen möchte, verschiedene Zelte besuchen und das Gelände ohne Eile erkunden möchte. Den ersten Tag für eine strukturierte Nachmittag-bis-Abend-Session in zwei Flagship-Zelten nutzen; den zweiten Morgen für die ruhigere Weißwurst-Frühstückskultur und die Oide Wiesn.
Mehr als zwei Tage speziell für das Oktoberfest eignet sich für Menschen, die an mehreren verschiedenen Zeltveranstaltungen teilnehmen, die Eröffnungs- und Schlusszeremonien erleben möchten, oder einfach sehr begeistert vom Festival sind.
Für die breitere Münchner Planung rund um die Oktoberfest-Saison behandelt München im Herbst und zur Oktoberfest-Saison, was sonst noch in der Stadt im September und Oktober passiert. Und für den ersten Stadtbesuch sind der Münchner Stadtführungstouren-Leitfaden und der Münchner Altstadtgeschichts-Leitfaden gut für die Tage rund um den Oktoberfest-Besuch. Münchner Bier- und Essenstour mit Oktoberfest-Museum-Besuch
Häufig gestellte Fragen zu Oktoberfest wann und wo
In welchem Jahr begann das Oktoberfest?
Das Oktoberfest begann am 12. Oktober 1810 als öffentliche Feier der Hochzeit von Kronprinz Ludwig von Bayern mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Das Ereignis umfasste Pferderennen auf den Feldern (später Theresienwiese zu Ehren der Prinzessin benannt) und war so beliebt, dass es im folgenden Jahr wiederholt wurde. Das Pferderennnelement dauerte bis 1960; die landwirtschaftliche Schau — das Zentrale Landwirtschaftsfest — läuft noch alle vier Jahre neben dem Bierfest. Das Festival 2026 wird das 187. Oktoberfest sein (in einigen Jahren wurde es abgesagt, unter anderem in beiden Weltkriegen und kurz während der COVID-Periode 2020 und 2021).
Ist das Oktoberfest nur in München?
Das originale und definitives Oktoberfest ist in München auf der Theresienwiese. Mehrere andere deutsche Städte (und viele Städte weltweit) halten „Oktoberfest”-Veranstaltungen ab, aber diese haben keine offizielle Verbindung zum Münchner Festival. Manche sind echte regionale Bierfeste; andere sind hauptsächlich Branding-Übungen für touristisch orientierte Bierhallen. Wenn man plant, das „Oktoberfest” zu besuchen, sollte man klären, ob es sich um das Münchner Original oder eine lokale Abwandlung handelt.
Kann ich mehrere Zelte an einem Tag besuchen?
Ja. Das Wechseln zwischen Zelten ist üblich und gefördert — es gibt keine Einschränkungen, welche Zelte man betritt (vorbehaltlich Kapazitätsgrenzen). Besucher verbringen typischerweise 1,5–2 Stunden pro Zeltsession, trinken eine Maß oder zwei und ziehen dann weiter. Die inneren Straßen des Geländes zwischen den Zelten sind lebhaft und der Spaziergang zwischen den Zelten ist Teil des Erlebnisses.
Gibt es eine ruhigere, lokalere Version des Oktoberfests?
Der Bereich Oide Wiesn (Eintritt 4 €, südliches Gelände) ist der am stärksten auf Einheimische ausgerichtete Teil des Hauptfestivals. Jenseits des Oktoberfests selbst hat München einen reichen Kalender an Bierfesten das ganze Jahr — das Starkbierfest im März ist ein Favoritenst der Einheimischen, ebenso das Frühlingsfest (Frühlingsfest auf dem gleichen Theresienwiese-Gelände im April-Mai). Den Münchner Bierfestivalkalender für das vollständige Jahresprogramm lesen.
Was passiert mit der Theresienwiese, wenn kein Oktoberfest ist?
Außerhalb der Festivalsaison ist die Theresienwiese ein großer öffentlicher Freiraum, der zum Spazierengehen, Radfahren, Hundespaziergang und für gelegentliche Veranstaltungen genutzt wird. Die permanente Bavaria-Statue und die Ruhmeshalle dahinter sind ganzjährig kostenlos zugänglich. Das Frühlingsfest (Frühlingsfest, Ende April bis Anfang Mai) nutzt das gleiche Gelände. Den Rest des Jahres ist es ein ruhiger Stadtteilpark, der keinen offensichtlichen Hinweis darauf gibt, was 16 Tage im Jahr mit ihm passiert.
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