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Münchner Spielplätze und Parks – die besten Außenanlagen für Familien

Münchner Spielplätze und Parks – die besten Außenanlagen für Familien

Munich: self-guided sightseeing scavenger hunt for families

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Welche Münchner Parks eignen sich am besten für Familien mit Kleinkindern?

Der Englische Garten ist Münchens bester Familienpark – weitläufig, kostenlos und vom Stadtzentrum aus gut erreichbar. Im Westpark in Sendling gibt es einen ausgezeichneten Abenteuerspielplatz. Das Isarufer südlich der Stadt bietet natürliche Strände und Wattstellen. Alle sind kostenlos und per U-Bahn oder Tram leicht zu erreichen.

Münchens Park- und Spielplatzlandschaft

München nimmt seine öffentlichen Grünflächen ernst. Die Stadt unterhält über 600 eingetragene öffentliche Spielplätze, und große Parks wie der Englische Garten und der Westpark wurden im Laufe jahrzehntelanger Investitionen bewusst familienfreundlich gestaltet. Für eine Stadt mit 1,5 Millionen Einwohnern ist Münchens Verhältnis von Grünfläche zu Bevölkerung ungewöhnlich hoch für eine mitteleuropäische Großstadt.

Die Geografie begünstigt dies. München liegt auf einer relativ flachen Schottereben, was große Parks ermöglicht. Die Isar fließt durch die Stadt und bietet natürliche Uferflächen. Und die Stadt hat eine Tradition des Biergartens, der Erwachsenenfreizeit auf natürliche Weise mit Kinderbereichen verbindet – die meisten großen Biergärten haben angrenzende Spielplätze.

Dieser Ratgeber zeigt die besten Parks und Spielplätze für Familien, gegliedert nach Lage, mit praktischen Hinweisen zu Erreichbarkeit, Alterseignung und dem Angebot vor Ort.

Englischer Garten – Münchens unverzichtbarer Familienpark

Der Englische Garten ist der größte Stadtpark Deutschlands und deutlich größer als der Central Park in New York und der Hyde Park in London. Er erstreckt sich 3,7 km vom Stadtzentrum nach Norden und wird dabei breiter. Für Familien funktioniert er auf mehreren Ebenen: eine knappe Stunde an der Eisbachwelle, ein halber Tag Picknick auf den südlichen Wiesen oder eine ganztägige Erkundung mit See und nördlichen Bereichen.

Was man mit Kindern im Englischen Garten tun kann

Eisbachwelle (Südeingang, nahe Prinzregentenstraße): eine stehende Welle, erzeugt durch schnell fließendes Wasser in einem regulierten Kanal. Surfer reiten sie das ganze Jahr über, und das Zuschauen ist kostenlos. Die Brücke über den Kanal bietet einen perfekten Aussichtspunkt. Kinder ab 8 Jahren können stundenlang zuschauen; jüngere Kinder wollen nach 10–20 Minuten meist weiter.

Chinesischer Turm und Spielplatz: Die Pagode steht im Herzen eines der berühmtesten Biergärten Münchens. Das Erdgeschoss beherbergt einen traditionellen Jahrmarkt mit einem kleinen Karussell und anderen Kinderattraktionen (2–3 Euro pro Fahrt). Der Biergarten fasst 7.000 Erwachsene und hat einen ausgezeichneten Spielplatz direkt daneben. Diese Kombination – Biergarten für die Eltern, Spielplatz für die Kinder – ist der archetypische Münchner Familienabend. Speisen und Getränke werden an den Biergartenschaltern verkauft; eigenes Picknickessen ist erlaubt, solange Getränke vom Garten gekauft werden.

Kleinhesseloher See: ein 25 Hektar großer See im Mittelabschnitt des Englischen Gartens. Ruderboote können für 8–12 Euro pro Stunde gemietet werden (April–Oktober am Bootshaus am Südufer). Der See ist von Enten und Schwänen bevölkert, die Kinder gerne füttern – obwohl das Füttern von Vögeln durch Schilder eigentlich unerwünscht ist, wird es in der Praxis vielfach getan.

Monopteros-Tempel: ein kleiner kreisförmiger klassizistischer Tempel auf einem Hügel nahe dem Südeingang. Der Aufstieg zum Tempel bietet einen bescheidenen Panoramablick über die Stadt, und Kinder mögen die Erhöhung. Am schönsten im Frühling, wenn die umliegenden Kirsch- und Apfelbäume blühen.

Aumüller-Ufer: Im nördlichen Bereich des Englischen Gartens nahe dem Aumeister-Biergarten gibt es flachere Bachabschnitte, in denen Kinder im Sommer waten können. Das Wasser ist sauber und kalt (Isarzulauf). Ein Wechsel von Schuhen mitbringen – das Flussbett ist kiesig.

Beste Spielplätze im Englischen Garten

Die wichtigsten ausgestatteten Spielplätze im Englischen Garten:

  • Kleinhesselohe-Spielplatz (nahe dem See): ausgestattet für Kinder 3–10 Jahre, mit Kletterstrukturen, Schaukeln und Sandkasten.
  • Hirschau-Spielplatz (Nordabschnitt, nahe Hirschau-Biergarten): größeres Gerät geeignet für Kinder 5–12 Jahre, einschließlich einem hohen Kletterturm und einer Seilrutsche.
  • Schönfeldwiese-Spielplatz (Südabschnitt, nahe U-Bahn Universität): kleinerer Quartiersspielplatz, aber gut erreichbar und zuverlässig gepflegt.

Vollständige Details zum Englischen Garten als Landschaftsziel finden sich im Englischer Garten München.

Westpark – Münchens bester Abenteuerspielplatz

Der Westpark im Stadtteil Sendling ist ein großer öffentlicher Park, der für die Internationale Gartenschau 1983 geschaffen wurde. Er hat sich zu einem der besten Münchner Familienparks entwickelt. Die Hauptattraktion für Familien ist der Westpark-Spielplatz (Abenteuerspielplatz) am Thalkirchner Ende – einer der bedeutendsten Abenteuerspielplätze der Stadt.

Westpark-Abenteuerspielplatz

Der Westpark-Abenteuerspielplatz ist in Bereiche nach Altersgruppen unterteilt:

Kleinkindzone (Alter 1–4): niedrig angebrachtes Gerät mit einer kleinen Rutsche, Sandkasten, Federwippen und niedrigen Kletterrahmen. Getrennt vom Hauptabenteuerbereich, damit ältere Kinder den Platz nicht dominieren.

Hauptabenteuerzone (Alter 5–12): eine große freie Kletterstruktur aus Naturholz mit mehreren Höhen, Seilbrücken, Rutschen und einem überdachten Bereich als Regenschutz. Die Konstruktion hat keine festgelegten “Wege” – Kinder suchen sich ihre eigenen Routen, was selbstständiges Problemlösen fördert. Eine Seilrutsche verläuft entlang einer Seite.

Wasserspielbereich (nur Sommer, ca. Mai–September): eine flache Wassertisch-Installation, an der Kinder den Wasserfluss durch Kanäle, Dämme und Schleusen steuern können. Kein stehendes Wasser von mehr als 10 cm Tiefe; geeignet für Kinder ab 2 Jahren unter Aufsicht.

Der Spielplatz ist kostenlos und das ganze Jahr über während der Tageslichtstunden geöffnet (Wasserspiel nur in den warmen Monaten).

Weitere Westpark-Highlights

Der Westpark enthält einen Japanischen Garten, eine Thailändische Sala-Pagode und einen ausgedehnten Rosengarten – letzterer am schönsten im Juni und Anfang Juli. Der Park hat einen großen Mittelsee mit Enten und eine weniger formale Atmosphäre als der Englische Garten.

Westpark-Biergarten: ein klassischer Münchner Biergarten im Parkmittelteil, geöffnet April–Oktober (wetterabhängig). Sitzplätze für mehrere Hundert Personen mit einem Spielplatz direkt daneben. Mittelpreisig: Maßkrug ca. 10,50 Euro, Hendl (halbes Grillhähnchen) ca. 10 Euro.

Anreise zum Westpark: U6 bis Harras, dann 10 Minuten zu Fuß östlich. Alternativ U6 bis Partnachplatz und dann westlich durch die Thalkirchener Wohnstraßen. Tram 16 aus der Stadtmitte hält an der Holzapfelstraße, von wo es nur ein kurzer Fußweg zum Südeingang des Parks ist.

Olympiapark – Hügel, See und aktive Anlage

Der Olympiapark (Spiridon-Louis-Ring 21) wurde für die Olympischen Spiele 1972 konzipiert und hat sich zu einem Mehrzweck-Familienziel entwickelt. Das Betreten des Parks ist kostenlos; Eintrittsgebühren fallen nur für den Olympiaturm und Hallenveranstaltungen an.

Was Familien im Olympiapark tun

Olympiaberg: Der markante Kunsthügel im Westabschnitt des Parks ist der beste kostenlose Aussichtspunkt Münchens. Er erhebt sich rund 60 Meter über die Umgebung und bietet an klaren Tagen einen Panoramablick auf die Stadt mit den Alpen. Kinder mögen es, den Hügel hinauf- und hinunterzulaufen oder zu radeln. Im Winter bei ausreichend Schnee (in der Münchner Innenstadt selten, aber möglich) dient er als natürlicher Rodelabhang.

Olympiasee: ein ruhiger Ziersee im Parkzentrum mit Schwänen und Enten. Saisonale Kinderbootsverleih – Tretboote ca. 8–10 Euro pro 30 Minuten. Der Seepfad (vollständiger Rundweg: 2 km) ist flach und geeignet für kleine Kinder auf Laufrädern oder Rollern.

Coubertinplatz und offene Wiesen: Die weiten Wiesen südlich des Olympiastadions sind der Ort für alles, von Konzerten und Festivals bis hin zu Familien mit Fußbällen und Frisbees. Dies ist die beste offene Spielfläche in der Nähe der Olympiapark-Attraktionen für Kinder, die einfach rennen müssen.

Freibad Olympia-Schwimmhalle: Das Freibad neben der Hauptschwimmhalle öffnet im späten Frühjahr und ist eines der besseren Familienbäder Münchens mit einem Freizeitbecken zusätzlich zu den Wettkampfbahnen. Eintritt 2026: Erwachsene ca. 6,50 Euro, Kinder ca. 4 Euro. Vollständige Informationen zur Schwimmhalle im Olympiapark-Ratgeber.

Anreise zum Olympiapark: U3 bis Olympiazentrum. Fahrzeit vom Marienplatz 17–20 Minuten. Der Parkeingang ist 3 Gehminuten vom U-Bahn-Ausgang entfernt.

Isarufer – Münchens natürlicher Familienraum im Freien

Die Isar fließt von Süden nach Norden durch München, und das Uferzonenmanagement der vergangenen zwei Jahrzehnte hat weite Teile des ehemals kanalisierten Bereichs in Kiesbänke, Wiesen und halbwilden Uferraum renaturiert. Das Ergebnis ist eine echte natürliche städtische Flusslandschaft.

Beste Isarstellen für Familien

Flaucher (südlich des Tierparks Hellabrunn, per Tram 17 erreichbar): Münchens beliebtester Uferbereich für Einheimische, besonders an Wochenenden. Die breiten Kiesbänke schaffen natürliche Strände, an denen Kinder planschen und Familien picknicken. Das Wasser ist sauber (regelmäßig geprüft) und kalt – im Sommer typischerweise 14–18 °C. Kein Bademeister; Waten nur in den flachen Randbereichen. Der Flaucher-Biergarten liegt direkt daneben (ca. 10,50 Euro pro Maßkrug, Snacks ab 4 Euro).

Wittelsbacherbrücke bis Marienklausensteg: der beste innerstädtische Abschnitt natürlicher Isarufer zum Planschen. Erreichbar per Tram 17 bis Baldeplatz oder zu Fuß aus dem Stadtzentrum (20 Minuten vom Sendlinger Tor). Die Kiesbänke am Westufer sind hier breiter. Das Wasser fließt schneller als am Flaucher – kleine Kinder sorgfältig beaufsichtigen, da der Hauptkanal eine starke Strömung hat.

Maximiliansanlage: ein Park am Ostisarufer nahe dem Maximilianeum, mit angelegten Pflanzflächen und Bänken. Weniger naturstrandähnlich, aber vom Stadtkern aus besser zugänglich (10 Fußminuten vom Deutschen Museum).

Der Münchner Seen-Ratgeber enthält weitere Details zur Isar und den umliegenden Seenoptionen.

Nymphenburger Schlosspark – barocke Gärten für Familien

Das Schloss Nymphenburg (Schloß Nymphenburg 1, 6 km westlich der Mitte) hat einige der familienfreundlichsten Formalgärten Münchens. Das Hauptschloss ist eine kostenpflichtige Attraktion, aber die Anlage – einschließlich des äußeren Formalgartens, der Kanäle und des bewaldeten Nord- und Südparks – ist ganzjährig kostenlos zugänglich.

Schlosskanal: Der formale Kanal, der vom Schlosstor zur Hauptstraße führt, ist ein 600 Meter langer gerader Alleen-Weg flankiert von Barockparterres. Kinder können die Kanallänge entlangrennen, während Eltern spazieren. Schwäne und Enten bevölkern den Kanal in großer Zahl.

Schloss-Spielplatz: Ein gut ausgestatteter öffentlicher Spielplatz befindet sich im bewaldeten Teil der Schlossanlage auf der Nordseite. Er hat Geräte für Kinder 2–12 Jahre, einschließlich einer großen Holzkletterstruktur, Schaukeln und einem Sandkasten.

Kanalbootverleih (Sommer): Im Sommer können im Kanalabschnitt vor dem Schloss kleine elektrische Ruderboote gemietet werden. 7–10 Euro pro 30 Minuten. Eine langsame Kanalrunde im Boot ist eine angenehme Stunde mit Kindern.

Nymphenburger Park im Winter: Wenn der Schlosskanal gefriert (nicht jedes Jahr – meist während kalter Januar- und Februarperioden), wird er zur natürlichen Eislaufbahn, die von Einheimischen genutzt wird. Kein formaler Verleih; eigene Schlittschuhe mitbringen.

Anreise: Tram 17 aus dem Stadtzentrum (Richtung Sendlinger Tor) bis Schloss Nymphenburg. Den Nymphenburg-Ratgeber für kombinierte Besuche einschließlich Schlossinneres lesen.

Quartiersspielplätze, die man kennen sollte

Jenseits der großen Parks haben Münchens Stadtteile ausgezeichnete lokale Spielplätze:

Taxisgarten (Neuhausen, Taxisstraße 12): ein historischer Biergarten mit einem der besseren Münchner Quartiersspielplätze direkt im Gartenbereich. Kinder spielen, während Eltern trinken – das klassische Münchner Format. 1.600 Sitzplätze, schattierte und offene Bereiche. Augustiner vom Fass, verlässliche Küche. Per U1 bis Rotkreuzplatz erreichbar.

Viktualienmarkt-Spielplatz (Innenstadt, nahe Marienplatz): Ein kleiner, aber zentraler Spielplatz auf dem Viktualienmarkt-Platz, angrenzend an den bekannten Biergarten. Praktisch, wenn man ohnehin am Markt ist und eine Pause für kleine Kinder braucht. Das Gerät ist einfach, aber gut gepflegt.

Luitpoldpark (Schwabing-West, per U2/U8 bis Scheidplatz): Ein großer Park auf der Nordseite von Schwabing mit ausgedehnten Spielplatzanlagen und einem Kunsthügel mit Stadtblick. Weniger touristisch als der Englische Garten und gut für einen ruhigen Familienmorgen mit Einheimischen.

Hirschgarten (Nymphenburg, nahe Schloss Nymphenburg Tram): Münchens größter Biergarten (Kapazität 8.000) liegt in einem Park mit einem kleinen Rotwildgehege (der Hirsch – Hirsch – des Namens). Kinder können Damwild kostenlos durch den Zaun des Geheges beobachten. Der angrenzende Spielplatz hat einfaches Gerät. Der Biergarten ist riesig, aber entspannt statt überfüllt.

Saisonaler Ratgeber zu Münchner Parks

Frühling (März–Mai)

Dies ist wohl die beste Jahreszeit für Münchner Parks. Münchens Kastanienbäume blühen im Mai und bilden weiße und rosafarbene Blütendächer in Biergärten und Parkalleen. Die Englische-Garten-Spielplätze sind noch nicht überfüllt. Die Isartemperaturen sind noch zu kalt zum Planschen (im Mai typischerweise 8–12 °C), aber Uferspaziergänge sind angenehm.

Auf das Biergartenöffnungswochenende Ende April achten – Münchens Biergärten eröffnen die Saison traditionell mit einer Zeremonie, und der Biergarten am Chinesischen Turm zieht an seinem ersten warmen Frühlingswochenende große Menschenmengen an.

Sommer (Juni–August)

Hauptfamilienzeit. Isarplanschen und Flaucher-Strand werden ab Juni rege genutzt. Biergarten-Spielplätze sind ab 14 Uhr an Wochenenden voll. Englischer-Garten-Wiesen werden belebt; frühzeitig für Picknickplätze ankommen.

Hitzetage über 30 °C sind im Juli und August häufig – Morgenbesuche (vor 12 Uhr) sind angenehm, nachmittags ist Schatten nützlich. Das Baumdach des Englischen Gartens bietet natürlichen Schatten; Westparks offene Wiesenflächen sind mehr dem Sonnenlicht ausgesetzt.

Münchens öffentliche Freibäder öffnen Ende Mai: Ungererbad, Georgenschwaige und Michaelibad haben alle familienfreundliche Freizeitbecken. Eintritt 5–6,50 Euro pro Erwachsenen, 3–4 Euro pro Kind.

Herbst (September–Oktober)

Ausgezeichnete Bedingungen – kühl genug für aktives Spielen, Parks weniger überfüllt als im Sommer. Kastanien fallen im September und Oktober; Englische-Garten-Wege sind mit Kastanien bedeckt, die Kinder sammeln. Das Herbstlaubfärben erreicht seinen Höhepunkt Ende Oktober.

Das Oktoberfest läuft von Mitte September bis zum ersten Oktoberwochenende, was bedeutet, dass die Münchner Innenstadt in dieser Zeit sehr belebt ist. Die Parks bieten Erholung vom Theresienwiesen-Trubel. Der München im Herbst und zur Oktoberfest-Saison zeigt, wie man einen Familienurlaub rund um das Festival strukturiert.

Winter (November–Februar)

Parks bleiben an trockenen Wintertagen begehbar. Der Olympiaberg dient gelegentlich bei Schnee als Rodelabhang; der Monopteros-Hügel im Englischen Garten ist ein weiterer Familien-Rodelplatz. Der Nymphenburger Kanal friert in sehr kalten Wintern für improvisierten Schlittschuhsport.

Die Weihnachtsmarktzeit (Ende November bis 24. Dezember) bietet eine andere Art Familienaußenunterhaltung – Details im Münchner Weihnachtsratgeber.

Kostenlose Aktivitäten für Familien in Münchens Parks

Diese Liste ist vollständig kostenlos:

  • Eisbach-Surfer beim Südeingang des Englischen Gartens beobachten
  • Picknick auf Englischen Garten-Wiesen
  • Olympiaberg für Panoramablicke besteigen
  • Den Isaruferweg vom Wittelsbacher Brücke südlich bis zum Flaucher entlanggehen
  • Damwild im Hirschgarten-Gehege beobachten
  • Nymphenburger Schlossanlage und Kanäle besichtigen
  • Alle städtischen Spielplätze besuchen (600+ in München)
  • Den Chinesischen Turm selbst anschauen – Biergarteneintritt ist kostenlos, zahlen nur für Getränke
  • An kostenlosen öffentlichen Veranstaltungen im Olympiapark teilnehmen (Konzerte, Märkte und Festivals das ganze Jahr über geplant)

Für Aktivitäten mit Kosten, die aber lohnenswert sind, zeigt der Münchner Kinderratgeber Deutsches Museum, Tierpark Hellabrunn, Sea Life und ticketpflichtige Familienattraktionen. Selbstgeführte Familien-Schnitzeljagd durch Münchens Altstadt

Praktische Tipps für Münchner Parks mit Kindern

Öffentliche Toiletten: Alle großen Parks haben gepflegte öffentliche Toiletten (WC). Der Englische Garten hat Einrichtungen beim Chinesischen Turm, am Kleinhesseloher See und in der Hirschau. Der Westpark hat Einrichtungen nahe dem Abenteuerspielplatz. Eine kleine Gebühr von 0,50–1,00 Euro ist bei bedienten Einrichtungen üblich; münzbetriebene Anlagen benötigen das richtige Kleingeld.

Fahrräder und Roller: Münchens flaches Gelände macht Radfahren und Rollerfahren durch Parks für Kinder ab 4 Jahren praktisch. Der Isarufer-Radweg verläuft durch die ganze Stadt und ist für Radfahrer und Fußgänger ausgewiesen. Fahrradverleih gibt es nahe dem Hauptbahnhof und online über die MVG-Rad-App.

Kinderwagentauglichkeit: Alle größeren Parks haben befestigte Hauptwege, die mit Kinderwagen zugänglich sind. Einige Abenteuerspielplatz-Untergründe (Holzhäcksel, Sand) sind weniger kinderwagentauglich. Englischer Garten Hauptwege, Westpark und Olympiapark haben alle guten Kinderwagenzugang.

Hunde: Hunde sind in allen großen Münchner Parks erlaubt, müssen aber in ausgewiesenen Bereichen an der Leine gehalten werden. Nicht alle Spielplatzbereiche erlauben Hunde innerhalb des umzäunten Bereichs.

Wetter: Münchens Wetter ist bekannt wechselhaft. Selbst im Sommer können sich nachmittags schnell Gewitter entwickeln. Die meisten Parks haben Bäume als Schutz, aber keine formalen überdachten Bereiche. Eine Regenjacke im Rucksack mitführen.

Häufig gestellte Fragen zu Münchner Spielplätzen und Parks

Ist der Englische Garten kostenlos zu betreten?

Ja, vollständig kostenlos. Der Englische Garten hat keine Eintrittsgebühr oder Ticketpflicht und ist von mehreren Punkten seines Umfangs aus zugänglich. Nur Biergärten und Kioske im Park verlangen für ihre Waren Geld.

Welcher Münchner Park eignet sich am besten für einen halben Tag mit Kleinstkindern?

Der Westpark-Abenteuerspielplatz (mit dem separaten Kleinkinderbereich und Wasserspiel) oder der Englische Garten beim Chinesischen Turm (Karussell, Biergarten-Spielplatz, flache Wege) sind die besten Halbtagsoptionen für unter 5-Jährige. Beide sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und haben öffentliche Toiletten in der Nähe.

Können Kinder in Münchner Parks Rad fahren?

Radfahren ist auf den Hauptwegen aller großen Münchner Parks erlaubt. Der Englische Garten hat in einigen inneren Wiesenbereichen Radfahrbeschränkungen (ausgeschildert). Ausgewiesene Radwege führen durch und um die meisten großen Parks. Kinder unter 8 Jahren dürfen in Deutschland legal auf Gehwegen radeln.

Gibt es Sprühstellen oder Wasserspielbereiche in Münchner Parks?

Der Westpark-Abenteuerspielplatz hat eine saisonale Wasserspielinstallation (geöffnet ca. Mai–September, wenn die Temperaturen es erlauben). Mehrere Quartierparks haben Wasserspielelemente. Die wichtigsten Plansch-/Sprühmöglichkeiten für Kinder in München sind die natürlichen Isarufergebiete am Flaucher und an den südlichen Ufern.

Ist der Olympiapark gut für kleine Kinder?

Ja, besonders der Seebereich und der Olympiaberg-Hügel. Kostenpflichtige Attraktionen (Olympiaturm, Schwimmhalle) eignen sich besser für ältere Kinder und Erwachsene. Die kostenlosen Parkanlagen sind gut für Kinder aller Altersgruppen geeignet.

Welcher Münchner Park eignet sich am besten für Fotografie mit Kindern?

Das Nymphenburger Schlossgelände bietet formale Barockgarten-Kulissen mit dem Schloss als Hintergrund. Der Englische Garten hat klassische Münchner Motive – den Chinesischen Turm, englische Wiesen und den Monopteros-Tempel. Der Olympiaberg bietet einen erhöhten Stadtpanoramablick. Das Isarufer im Sommer mit Kiesstränden und Flusskulisse ist besonders schön für Fotos.

Sind Münchens Parks für Familien mit besonderen Bedürfnissen zugänglich?

Hauptparks haben zugängliche Hauptwege. Der Englische Garten Hauptrundweg, der Westpark Mittelbereich und der Olympiapark sind alle mit dem Rollstuhl zugänglich. Spielplatzbereiche mit Abenteuerkonstruktionen sind weniger zugänglich – die speziellen Kleinkinderzonen haben inklusiveres Gerät. Für Familien mit spezifischen Zugänglichkeitsbedürfnissen pflegt die Münchner Stadtverwaltung (muenchen.de) eine Zugänglichkeitskarte für öffentliche Räume und Spielplätze.

Einen umfassenderen Überblick über Familienaktivitäten in München einschließlich Optionen für drinnen und kostenpflichtige Attraktionen gibt es im Münchner Kinderratgeber.

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